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Schutzfolie online kaufen

Hier finden Sie alle Schutzfolien zum Schutz von sensiblen Oberflächen und Untergründen. Wir bieten Ihnen umfassenden Produktschutz für Metall, Kunststoff, Glas und vieles mehr. Anfertigung in Ihren Wunschmaßen oder als Formteil.

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Thomas Klein - Krückemeyer GmbH
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Thomas Klein

  • Experte für Klebebänder, konstruktive Verklebungen und Oberflächenschutz
  • Seit 2003 in der Branche tätig
  • Neukunden-Betreuung | Vertrieb | F&E
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Die wichtigsten Fragen über Schutzfolien

Was ist eine Schutzfolie?

Generell schützen Schutzfolien temporär oder längerfristig sämtliche Oberflächen bzw. Bauteile und Produkte vor Beschädigungen, Verschmutzungen, Witterungseinflüssen, Chemikalien und mechanischen Beanspruchungen.

Wo kann man Schutzfolien kaufen?

Hochwertige Schutzfolien bekommen Sie ausschließlich beim Fach- bzw. Großhändler. Insbesondere die Anfertigung von individuellen Schutzfolien, Maßen und Formen erfolgt über einen Schutzfolien-Converter.

Wo kann man Schutzfolien aufbringen?

Schutzfolien werden auf sämtlichen Oberflächen als Produktschutz bei der Montage, der Lagerung und dem Transport von Produkten und Bauteilen verwendet.

Vor was schützt eine Schutzfolie?

Schutzfolien schützen sämtliche Oberflächen vor Schrammen, Kratzern, Fetten, Ölen, Schmutz, Spänen, Witterungseinflüssen, Temperaturen, Sonneneinstrahlungen und sonstigen Umwelteinflüssen.

Gibt es eine universelle Schutzfolie für alle Anwendungen?

Nein, es existiert keine Schutzfolie, die gleichermaßen für alle Werkstoffe, Oberflächenstrukturen und Umweltfaktoren einsetzbar ist. Bei jeder Anwendung muss individuell geprüft werden, ob die  gewünschte Schutzfolie die Anforderungen erfüllt.

Wie klebt man eine Schutzfolie auf?

Zuerst sollte sichergestellt werden, dass die Umgebung möglichst staubfrei ist und bleibt. Dann sollte die Oberfläche mit Hilfe eines Tuchs und einem geeigneten Reinigungsmittel gereinigt werden. Folgend sollte die Schutzfolie korrekt ausgerichtet und mit leichtem Andruck blasenfrei aufgebracht werden.

Blasen von der Schutzfolie wegbekommen?

Generell sollte eine Schutzfolie sorgfältig von einer Richtung ausgehend Stück für Stück aufgebracht werden, um eine Blasenbildung zu vermeiden. Einige Schutzfolien besitzen sich auch und saugen sich blasenfrei an die Oberfläche an.

Wie entfernt man Staub von einer Schutzfolie?

Kleinpartikel lassen sich zum Beispiel mit einem Staubabsorber entfernen. Eine Fertigung im Reinraum dagegen liefert von Hause aus eine staub- und schmutzfreie Schutzfolie.

Schutzfolie: Die Anwendungen im Überblick

In Industrie und Handwerk existiert eine Vielzahl an Schutzfolien mit unterschiedlichen Eigenschaften. Eingesetzt werden sie als Oberflächenschutz bei der Verarbeitung, Montage, Produktion, Lagerung, Transport, Versand, Logistik und Verpackung von diversen Produkten und Bauteilen.

Schutz vor Beschädigungen

Die Hauptaufgabe von Oberflächenschutzfolien ist der Schutz eines Gegenstandes vor Kratzern und Schrammen, die im herkömmlichen Produktion und Logistikbereich beim Bewegen, Lagern sowie durch mechanische Belastungen auftreten können.

Manche Schutzfolien bestehen auch aus extrem strapazierfähigen Materialien, die vor Einwirkungen wie z.B. Steinschlag schützen.

Schutz vor Verschmutzungen

Schutzfolien verhindern zudem, dass Oberflächen, Bauteile und Produkte durch Staub, Fette, Schmierstoffe oder Dreck verschmutzt werden.

Schutz vor Witterungseinflüssen

Je nach Materialeigenschaften schützen Oberflächenschutzfolien vor diversen Witterungs- und Umwelteinflüssen, wie Regen, Wasser, Feuchtigkeit, Sonneneinstrahlung und Korrosion.

Schutz vor Chemikalien

Ebenso ist der Schutz vor Chemikalien, Lösemitteln, chemischen Stoffen, wie Säuren und Laugen durch manche Arten von Schutzfolien gewährleistet.

Schutz vor mechanische Beanspruchungen

Ein weiterer Bestandteil mancher Schutzfolien ist die Fähigkeit, mechanische Beanspruchungen während der Produktion und Logistik, wie z.B. Stöße oder Abrieb, zu kompensieren bzw. unter diesen Einflüssen ihre Schutzwirkung beizubehalten.

Wahl der richtigen Schutzfolie

Um die passende Schutzfolie für Ihre Anwendung zu finden, sind in der Regel vier Bereiche bei der Auswahl zu beachten:

  1. Das zu schützende Werkstück und dessen Materialien 
  2. Die Struktur der Oberfläche des Werkstücks
  3. Auftretende mechanische Belastungen bei der Verwendung der Schutzfolie 
  4. Mögliche Umwelteinflüsse durch die Arbeitsumgebung und die Anwendung

Leider existiert keine universelle Schutzfolie, die eine Vielzahl von obligatorischen Aufgaben abdecken kann. Daher muss bei jeder Anwendung individuell geprüft werden, ob die jeweilige Schutzfolie die gewünschten Anforderungen erfüllt.

1. Oberflächenschutz: Werkstoffe

Die zu schützenden Materialien bzw. Substrate (der Oberfläche) besitzen aufgrund ihrer Beschaffenheit ggf. Einflüsse auf die eingesetzten Schutzfolien.

Hier einige Beispiele:

  • Werkstoffe mit Weichmachern können den Klebstoff der Schutzfolie angreifen
  • Frisch lackierte Oberflächen können unter einer Schutzfolie beim Ausgasen bzw. Trocknen Hologramme, sogenannte „Geisterbilder“, erzeugen
  • Behandelte Werkstoffe können heiß sein und sich verformen

2. Oberflächenschutz: Struktur

Die Oberflächenbeschaffenheit, der zu schützenden Materialien kann z.B. glatt, glänzend, gebürstet, strukturiert oder unregelmäßig sein.

Oberflächenschutzfolien müssen daher mit Klebstoffen ausgerüstet werden, die ein entsprechendes Haftungsniveau (niedrig bis sehr hoch) besitzen und spielend ohne Kleberückstände wieder von der Oberfläche abgezogen werden können.

3. Oberflächenschutz: Mechanische Belastungen

Kratzer, Schrammen und Abrieb sind übliche Auswirkungen, die durch mechanische Beanspruchungen entstehen. Generell dienen Schutzfolie dazu diese zu verhindern.

Allerdings ist der Grad der mechanischen Beanspruchung entscheidend. Oftmals werden Schutzfolien schon im Produktionsprozess mit eingebunden und sind zudem stärkeren Belastungen ausgesetzt. Beim Tiefziehen oder CO2-Laserschneiden schützen Schutzfolien die Werkstücke schon während dem Prozess.

  • Eine hohe mechanische Festigkeit einer Schutzfolie ermöglicht den Einsatz unter hohen mechanischen Belastungen
  • Die Gesamtdicke, also alle die Dicke aller Bestandteile, kann je nach Material und Anwendung die Widerstands- bzw. Strapazierfähigkeit einer Schutzfolie ausmachen
  • Die Dehnkraft gibt an, wie stark die Schutzfolie maximal gedehnt werden kann, ohne zu reißen
  • Die Zug- bzw. Reißfestigkeit des Materials spielt dabei eine entscheidende Rolle

4. Oberflächenschutz: Umwelteinflüsse

Neben den mechanischen Einflüssen existieren weitere Faktoren, wie Witterung, Umgebungstemperaturen, Chemikalien und sonstige Einwirkungen, die während Anwendung mit der Schutzfolie in Kontakt kommen.

  • Regen
  • Nässe
  • Feuchtigkeit
  • Chemikalien
  • Säuren
  • Lösemittel
  • Laugen
  • Hitze
  • Kälte

Schutzfolien für Kunststoffe

Schutzfolien für Kunststoffe schützen alle Arten von Kunststoffoberflächen bei Kunststoffgehäusen, Kunststoffrahmen, Kunststoffprofilen und Kunststoffmöbeln, insbesondere Thermoplaste oder Duroplaste.

Werkstücke

Eine Auswahl von typischen Werkstücken aus Kunststoff, die bzw. deren Oberfläche durch entsprechende Schutzfolien geschützt werden.

  • Sandwichelemente
  • Fassadenpaneelen
  • Dachpaneelen
  • Trapezprofile
  • Armaturenbrett
  • Türverkleidungen
  • Interieurleisten
  • Einstiegleisten
  • Innenverkleidungen

Oberflächenbeschaffenheit

Kunststoffe besitzen unterschiedliche Oberflächenstrukturen und benötigen daher Schutzfolien mit entsprechender Klebkraft.

Oberflächenbeschaffenheiten von Kunststoffen im Überblick:

  • Chemische Eigenschaften
  • Beschichtet
  • Strukturiert
  • Blank
  • Glatt
  • Rau

Mechanische Belastungen

Bei der Verarbeitung von Kunststoffen sind Schutzfolien einigen mechanischen Belastungen ausgesetzt:

  • Sägen
  • Bohren
  • Profilieren
  • Biegen
  • Thermoforming
  • Laserschneiden
  • Verkleben
  • Funieren
  • Post-Forming

Einsatzgebiete

Schutzfolien werden häufig in folgenden Branchen bei der Kunststoffverarbeitung eingesetzt:

  • Fensterbau
  • Türenbau
  • Hausgeräteindustrie
  • Elektronikindustrie

Schutzfolien für Metalle

Bei der Herstellung und Verarbeitung von Metallen werden Schutzfolien zum Schutz der verschiedenen Arten, Oberflächen und Werkstücke eingesetzt. 

Werkstücke

Generell können alle Arten von Metallen, wie z.B. Stahl, Edelstahl, Aluminium oder sämtliche NE-Metalle durch entsprechende Schutzfolien geschützt werden. Hier eine Auswahl von häufigen Werkstücken, bei denen Schutzfolien eingesetzt werden:

  • Extrudierte Profile
  • Trapezbleche
  • Blech-Dachziegel
  • Edelstahlbleche
  • Polierte Stahlbleche
  • Matte Substrate
  • Beschichtete Metalle
  • Leitbleche
  • Lackierte Bleche
  • Eloxiertes Aluminium
  • Lackierte Platten
  • Pulverlackierte Oberflächen

Oberflächenbeschaffenheit

Metalle und daraus gefertigte Werkstücke besitzen unterschiedliche Oberflächenstrukturen und benötigen daher Schutzfolien mit entsprechender Klebkraft.

Oberflächenbeschaffenheiten von Metallen im Überblick:

  • Beschichtet (Pulver, Lack, Eloxiert)
  • Blank poliert
  • Strukturiert
  • Geschliffen
  • Gebürstet
  • anodisiert
  • Grob

Mechanische Belastungen

Bei der Ver- und Bearbeitung von Metallen sind Schutzfolien auf den Werkstücken einigen mechanischen Belastungen ausgesetzt und müssen diesen im Prozess standhalten:

  • Laserschneiden (CO2-Laser / Fiber-Laser)
  • Tiefziehen
  • Spalten
  • Querteilen
  • Profilieren
  • Biegen
  • Stanzen
  • Trennen

Einsatzgebiete

Schutzfolien werden häufig in folgenden Branchen bei der Metallverarbeitung eingesetzt:

  • Maschinenbau
  • Umformtechnik
  • Fahrzeugbau
  • Stahlbau
  • Anlagenbau
  • Armaturenbau
  • uvm.

Schutzfolien für Holz

Schutzfolien für Holz schützen alle Arten von Hölzern, Möbeln und sonstigen Holzerzeugnissen, wie z.B. Spanplatten, verwendet. Sie Schützen die Oberflächen der Vormaterialien bis hin zu fertig lackierten Produkten.

Werkstücke

Eine Auswahl von typischen Werkstücken bzw. Materialien aus Holz, die durch entsprechende Schutzfolien geschützt werden können.

  • Holzplatten
  • Spanplatten
  • MDF
  • HPL (High Pressure Laminate)
  • CPL (Continuous Pressure Laminate)
  • Postforming-Platten
  • Möbeloberflächen

Oberflächenbeschaffenheit

Unterschiedliche Holzoberflächen werden vor Kratzern, Abrieb, Staub und Lösemitteln geschützt und sind aufgrund ihrer Beschaffenheit unterschiedlich anfällig.

Oberflächenstrukturen unterschiedlicher Holzarten im Überblick:

  • Geschliffen
  • Klavierlack
  • Strukturiert
  • Rau
  • Glatt

Mechanische Belastungen

Bei der Verarbeitung von Hölzern sind Schutzfolien einigen mechanischen Belastungen ausgesetzt:

  • Sägen
  • Bohren
  • Profilieren

Einsatzgebiete

Schutzfolien werden häufig in folgenden Branchen bei der Holzverarbeitung eingesetzt:

  • Fensterbau
  • Türenbau
  • Möbelindustrie
  • Handwerk

Schutzfolien für Glas & Keramik

Schutz bei einzelnen Bearbeitungsschritten, Lagerung und Transport vor Kratzern, Lösemitteln, Staub und Abrieb.

Werkstücke

Eine Auswahl von typischen Werkstücken aus Glas, die durch entsprechende Schutzfolien geschützt werden können.

  • Floatglas bzw. Flachglas
  • Glasoberflächen
  • Beschichtetes Glas
  • Satiniertes Glas
  • Keramik
  • Fenster
  • Spiegel
  • Glas

Oberflächenbeschaffenheit

Unterschiedliche Glasoberflächen sind aufgrund ihrer Beschaffenheit unterschiedlich anfällig.

Oberflächenstrukturen von Glas und Keramik im Überblick:

  • Strukturiert
  • Geschliffen
  • Glänzend
  • Glatt
  • Rau

Mechanische Belastungen

Bei der Verarbeitung von Kunststoffen sind Schutzfolien einigen mechanischen Belastungen ausgesetzt:

  • Sägen
  • Bohren
  • Gravieren
  • Schleifen

Einsatzgebiete

Schutzfolien werden häufig in folgenden Branchen bei der Kunststoffverarbeitung eingesetzt:

  • Fensterbau
  • Türenbau
  • Möbelindustrie
  • Kunsthandwerk
  • Fassadenbau
  • uvm.

Schutzfolien für lackierte Oberflächen

Oberflächenschutz für lackierte Oberflächen aller Art aus unterschiedlichen Werkstoffen.

Werkstücke

Eine Auswahl von beschichteten bzw. lackierten Oberflächen, die durch entsprechende Schutzfolien geschützt werden.

  • Bandlackierte Oberflächen (Coil Coating)
  • Kunststoff
  • Platten
  • Bleche
  • Metall
  • Möbel
  • Profile
  • Holz

Mechanische Belastungen

Bei oder nach dem Lackieren sind Schutzfolien einigen mechanischen Belastungen ausgesetzt:

  • Trocknen unter Hitze
  • Trocknen (Hologramme / Geisterbilder)
  • Farbaufnahme

Schutzfolien für Teppichböden und Textilien

Schutz bei Maler- und Lackierarbeiten vor Farbe, Lack, Staub und weiteren Verschmutzungen jeder Art.

Werkstücke

Eine Auswahl von beschichteten bzw. lackierten Oberflächen, die durch entsprechende Schutzfolien geschützt werden.

  • Teppichböden
  • Teppiche / Läufer
  • Autoteppiche
  • Textilien

Mechanische Belastungen

Auf Teppichen sind Schutzfolien einigen mechanischen Belastungen ausgesetzt:

  • Tritte / Drüberlaufen
  • Farben und Lacke
  • Werkzeuge
Inhaltsverzeichnis