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Schleifbänder für alle Anwendungen

Die Krückemeyer GmbH ist systemischer Großhändler und Converter für sämtliche Arten von Schleifbändern. Auf dieser Seite finden Sie alle bekannten Marken und Qualitäten von Schleifbändern für den effizienten Einsatz in Ihrem Unternehmen. Alle Schleifbandmaterialien können in Ihren individuellen Maßen auf Wunsch hergestellt werden.

Wir bieten Ihnen

  • ein reichhaltiges Angebot an unterschiedlichen Schleifbändern aller bekannten Markenqualitäten
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  • Robuste und strapazierfähige Materialien sowie Verschlüsse
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Was ist ein Schleifband?

Ein Schleifband ist ein Band in unterschiedlichen Längen und Breiten, welches aus einem Schleifmittel auf Unterlage hergestellt und ringförmig verklebt wird. Eingesetzt werden Schleifbänder bei entsprechenden Schleifmaschinen. Beachten Sie, dass jede Schleifmaschine individuelle Maße besitzt, auf die die Schleifbänder zugeschnitten sein müssen. Schleifbänder zählen zu den Schleifmitteln auf Unterlage.

1. Schleifbandarten

1.1 Feilenbänder

Feilenbänder sind recht schmale Schleifbänder, die zum Schleifen von anspruchsvollen Werkstücken, Formen, Profilen bzw. Materialien eingesetzt werden. Generell wird ein Feilenband zum Entgraten, Beischleifen oder zum Finish von Werkstücken eingesetzt.

Zu seinen Anwendungsgebieten gehört u.a. das Entgraten von Gussteilen oder nach Press- oder Umformprozessen. Darüber hinaus werden designtechnische Aspekte, wie Formen und Konturen mit Feilenbändern vollendet. Zudem können die Schleifbänder auch zum Vorbereiten von Oberflächenbeschichtungen verwendet werden.

1.2 Schmalbänder

Schmalbänder werden können für viele Schleifanwendungen eingesetzt werden. Auch für Schruppanwendungen sind sie teilweise geeignet. Die häufigste Anwendung mit Schmalbänden ist das Backstand-Schleifen. Die Einsatzgebiete reichen vom Grob-, Mittel- und Feinschliff bis hin zum Finishen. Anwendungen sind z.B. Zerspanen, Schleifen und Entgraten, Beischleifen sowie Formschleifen und Polierarbeiten.

1.3 Segmentbänder

Unter Segmentbänder versteht man große segmentierte Schleifbänder, die in der Regel aus einer Gewebeunterlage (Polyester) oder  einer Kombination von Gewebe und Papier gefertigt werden. Segmentbänder werden zum Grob- und Feinschliff eingesetzt von Werkstücken eingesetzt, z.B. beim industriellen Holzplattenschliff von Spanplatten oder im metallverarbeiteten Bereich von Metallplatten.

Der Gewebeträger ist eher steif was sich positiv auf das Handling des Bandes auswirkt. Je nach antistatischer Beschichtungen kann beim Schleifen verhindert werden, dass die Schleifbänder durch Schleifstaub zusetzen. Hierbei entsteht zudem ein zeitlicher Vorteil, da Reinigungsarbeiten weniger als üblich durchgeführt werden müssen. Eine lange Standzeit ist hierbei ebenso ein willkommener Vorteil.

1.4 Breitbänder

Analog zum Schmalband existiert auch die gegenteilige Variante, das Breitband. Bei einem Einsatz auf entsprechenden Schleifmaschinen von 356 mm bis 1400 mm Breite werden Breitbänder eingesetzt. Breitbänder werden häufig in zum Glätten, Zwischenschliff und zur Dimensionierung in der metall- und holzerarbeiteten Industrie eingesetzt.

1.5 Langbänder

Langbänder werden in der Regel zur Oberflächenveredelung eingesetzt. Je nach Band können verschiedene Ergebnisse beim Oberflächenschliff realisiert werden. Abschleifen, Strukturieren oder Polieren sind dabei die häufigsten Anwendungen. Durch den flexiblen Einsatz von Langbandmaschinen mit Hilfe des höhenverstellbaren Arbeitstisches können flache bis große Werkstückoberflächen individuell geschliffen werden.

2. Aufbau eines Schleifbandes

Generell haben die unten genannten Bestandteile alle einen Einfluss auf das Schleifergebnis und die Wirksamkeit der jeweiligen Anwendung. Hierzu wurden bisher Konstellationen für die Bearbeitung von Edelstahl, Baustahl, legierten Stählen, NE-Metallen, Aluminium, Chromoberflächen, diverse Beschichtungen, Keramik, Glas, Holz, Leder oder Kunststoffen geschaffen. Kurzum: Die Schleifbandqualität beeinflusst das Arbeitsergebnis.

  1. Unterlage: Das sogenannte Trägermaterial, auch als Unterlage bezeichnet, ist die Grundlage eines jeden Schleifbandes. Schleifbänder bestehen aus einem mehr oder weniger flexiblen Trägermaterial. Hierzu zählen Papier, Baumwollgewebe, Polyestergewebe, Folie/Film, Mischgewebe oder Vlies. Fiber als Unterläge kommt hier aufgrund der Nicht-Flexibilität nicht in Frage!
  2. Grundbindung: Hierbei handelt es sich um das Bindemittel, welches die Schleifkörner auf der Unterlage kleben lässt. Die Bindung ist sozusagen das Bindeglied zwischen Unterlage und Schleifkorn. Diese wird überwiegend aus Kunstharz hergestellt.
  3. Schleifkorn: Das entsprechende Schleifkorn ist für den Abtrag des Materials zuständig und ist sozusagen das eigentliche Schneidwerkzeug beim Schleifband, welches in das zu bearbeitende Material eindringt. Hierbei sind die Härte und die Zähigkeit zwei wichtige Eigenschaften, die den entsprechenden Erfolg bzw. die Anwendung des Schleifbandes ausmachen. Für gleichbleibende Qualität werden meist Schleifkörner synthetisch hergestellt. Die typischen Schleifkornarten sind Siliziumkarbid, Korund (Aluminiumoxid), Zirkonkorund und Keramischer Korund. Darüber hinaus existieren auch Korn-Agglomerate, also eigenständige Kornarten, die aus verschiedenen Kornarten kombiniert werden.
  4. Deckbindung: Die Deckbindung in Zusammenhang mit der Grundbindung für die weitere Verankerung des Schleifkorns auf der Unterlage zuständig. Deckbindungen werden aus Kunstharz hergestellt und sind zudem für die Farbgebung des Bandes zuständig, wenn keine Zusatzbeschichtung aufgetragen wird.
  5. Wirkstoffbeschichtung: Die wirkungsvollen Zusatzbeschichtungen, wie Stearatbeschichtung, Multibindung oder antistatische Beschichtungen verleihen dem Schleifband zusätzliche Eigenschaften, die den Schleifprozess effektiver machen.

3. Schleifmittelunterlagen bei Schleifbändern

3.1 Gewebe (Polyester, Baumwolle, Mischgewebe)

Gewebe als Trägermaterial zeichnet sich durch seine hohe Reißfestigkeit aus. Zudem hat ein Gewebeträger eine ausreichende Dehnung. Das Material kann allerdings erst nach einer bestimmten Ausrüstung bzw. Appretur (Veredelung, Erzielung von Festigkeit) als Unterlage für Schleifmittel verwendet werden. Es können unterschiedliche Flexibilitäten durch verschiedene Gewebekonstruktionen erreicht werden. Die beiden Eigenschaften Flexibilität und Reißfestigkeit bedingen sich aber gegenseitig. So haben Bänder mit einer hohen Flexibilität eine geringere Reißkraft und umgekehrt.

3.2 Papier

Papier als Trägermaterial hat eine sehr niedrige Dehnfähigkeit mit ausreichender Reißkraft. Das Material ist für ebene und gleichmäßige Oberflächen geeignet. Es existieren unterschiedliche Papiergewichte (Dicken) für unterschiedliche Schleifanwendungen. Darüber hinaus ist es recht kostengünstig. Die Papiertypen sind in entsprechende Dichte-Klassen aufteilbar (A bis G). Aufsteigend werden diese Materialien schwerer, sie haben also eine entsprechend höhere Dichte (g/m²).

3.3 Folie

Folienschleifbänder werden beim Polierschliff von Hochglanzlackierungen verwendet oder sind im Feinschliffbereich anzutreffen. Grundlegend stehen die Bearbeitung von Lacken und das Finishing im Feinbereich hier im Fokus. Anwendungen finden Folienschleifbänder bei der Automobillackierung, der Möbelindustrie und in anderen industriellen Bereichen der Oberflächenbearbeitung und Veredelung.

3.4 Vlies

Vlies bindet synthetische Fasern und Schleifkörner aneinander, so dass ein anpassungsfähiges, dreidimensionales Material entsteht. Dabei ist das Vlies so konzipiert, dass kontinuierlich frisches Schleifmittel an die Arbeitsfläche eingesetzt wird. Die Bänder verändern demnach durch ihre Struktur nicht die geometrische Form des Werkstücks, reduzieren jedoch schnell und effizient vorhandene Rautiefen und erzeugen somit eine gleichmäßige Oberflächenbeschaffenheit, ohne Unterschleifen des Werkstücks. Außerdem zeichnen sie sich durch eine lange Lebensdauer und eine hohe Anpassungsfähigkeit aus.

Verschiedene Unterlagen, Feinheitsgrade sowie unterschiedliche Abmessungen ermöglichen den Einsatz auf nahezu sämtlichen Bandschleifmaschinen. Sie eignen sich besonders für die Bearbeitung von Metallen, Kunststoffen, Lacken und Spachtelmassen und sind ebenso für leichte Reinigungs-, Finish- und Entgratarbeiten empfehlenswert.

Grundlegende Einsatzgebiete von Vliesschleifbändern

  • Entfernung von Oberflächenfehlern
  • Erzeugung eines optimalen Finishs in nur einem Prozessschritt
  • Reduzierung von Schleifriefen in wenigen Arbeitsschritten
  • Saubere, glatte und entgratete Oberflächen

4. Bindungen bei Schleifbändern

Die Bindungen sind sozusagen der Klebstoff bzw. die Verankerung des Schleifkorns. Allerdings beinhalten die zwei bis Bindungsschichten noch weitere wichtige Eigenschaften, die den Schleifprozess deutlich verbessern und effizienter gestalten können.

4.1 Grundbindung & Deckbindung

Die Aufgaben der Grundbindung sind die Kornhaftung, Flexibilität und Wasserbeständigkeit. Generell kann man zwischen der Grund- und Deckbindung unterscheiden. Die Grundbindung ist das Bindeglied zwischen Korn und Trägermaterial (Unterlage). Die Deckbindung verstärkt die Haftung des Korns auf der Unterlage ist wird auf dem Korn aufgetragen. Die Deckschicht „versiegelt“ sozusagen die Schleifkörner.

Generell werden sogenannte Phenolharze als Bindungsmaterialien eingesetzt. Dazu können noch Hilfsstoffe mit verschiedenen Eigenschaften hinzu gemischt werden, die die Schleiffähigkeit des Schleifbandes verbessert.

Bei Deckbindungen findet man allerdings nur einen begrenzten Anteil an Hilfsstoffen, da ansonsten die Klebkraft der Körner leiden würde. Mit anderen Worten muss ein ausreichender Phenolharzanteil gegeben sein. Eine Deckbindung mit z.B. mit Metall mit Complit als Hilfsstoff kann eine 10-15 % Steigerung der Abtragsleistung zur Folge haben.

4.2 Zusatzbeschichtung

Um mehr Hilfsstoffe unterzubringen wird oftmals eine dritte Schicht, die sogenannten Zusatzbeschichtungen, aufgetragen. Bei einer Zusatzbeschichtung handelt sich um eine Kombination aus Hilfsstoffen mit geeigneten Bindemitteln. Diese wird aufgetragen, um die Schleifeigenschaften eines Bandes hinsichtlich bestimmter Anwendungen zu verbessern. Zusatzbeschichtungen sind nicht zwingend Bestandteil eines Schleifbandes. Als dritte Bindungsschicht werden sie (on top) optional auf der Oberfläche des Schleifbandes aufgetragen.

Hier einige Beispiele für Zusatzbeschichtungen:

Top Size Beschichtung: Hierbei handelt es sich um eine Bindeschicht mit „Selbstschmierung“ zur Verwendung beim Schleifen von korrosions- und hitzebeständigem Stahl. Diese aktive Beschichtung verhindert das Zusetzen des Bandes und erhöht die Standzeit und die Lebensdauer.

Kühlende Deckschicht: Bei einer großen Hitzeentwicklung im Schleifprozess bei Edelstahl und hochlegierten Stählen kann eine kühlende Deckschicht dafür sorgen, dass das Band sowie das Werkstück runtergekühlt wird. Der „kühlende Schliff“ wirkt sich positiv auf die Abtragsleistung und die Standzeit aus.

Stearat: Hierbei handelt es sich um eine antiadhäsive Schicht, die das Zusetzen des Schleifbandes verzögert. Diese Schicht eignet sich hervorragend beim Schleifen von Lackoberflächen. Generell wird dies bei der Bearbeitung von weichen und bei Wärme reagierenden Materialien, wie Lacke, Farben, Kunststoffe usw. eingesetzt. Der dort entstehende Schleifstaub setzt sich ohne die Stearatschicht als „weitere Bindungsschicht“ im negativen Sinne in den Zwischenräumen der Schleifkörner ab, setzt das Band zu und verhindert, dass die Körner ihre volle Schnittwirkung entfalten können.

Antistatische Beschichtung: Zur Vermeidung von elektrostatischen Aufladungen (mit Graphit in Grundbindung) … Auch hier spielt das Anhaften von Schleifstaub ein Rolle … und das Zusetzen des Bandes dadurch … Bei manchen Werkstoffen kommt es beim Schleifen zu sogenannten Elektrodenwanderungen … und damit zu Ladungstrennungen … Mittels einer antistatischen Zusatzschicht können die Ladungen über das Band bzw. die Schleifmaschine abgeführt werden.

Weitere Zusatzbeschichtungen: Darüber hinaus existieren noch von Hersteller zu Hersteller eigene Kombinationen verschiedener Hilfsstoffe und Bindungen, die einen positiven Effekt auf die Schleifbandleistung haben. Z.B. kann für strapazierfähige Anwendungen eine höhere Kornhaftung erreicht bzw. die Gesamtlebensdauer eines Bandes erhöht werden.

5. Das Schleifkorn bei Schleifbändern

Das Schleifkorn ist das eigentliche Schneidwerkzeug bzw. „Herzstück“ eines Schleifbandes. Je nach Beschaffenheit dringen die Körner auf unterschiedliche Art und Weise in das Material ein und heben den Span ab. Die wichtigsten Eigenschaften eines Schleifkorns sind Härte, Zähigkeit und Kantenschärfe. Die Körner müssen Schnittkräfte und Kräfte von allen Seiten aushalten, die während des Schleifprozesses darauf Einwirken. Moderne Schleifkörner werden überwiegend synthetisch hergestellt, um eine präzise Form und Qualität zu gewährleisten.

5.1 Schleifkornarten bei Schleifbändern

Die verschiedenen Schleifkornarten werden auch als Schleifmittel bezeichnet. Schleifbänder gehören ebenso zur Gattung der Schleifmittel, bezeichnend für Schleifwerkzeuge bzw. Produkte, wie auch die Kornart der Bänder als Schleifmittel bezeichnet wird.

Beim Schleifen wirken Schnittkräfte von allen Seiten auf das Korn ein, die durch die Eigenschaften Härte und Zähigkeit des Bandes gemeistert werden müssen. Je besser diese Eigenschaften sind, können sie im Zusammenspiel für strapazierfähige Schleifarbeiten eingesetzt werden.

Bei manchen Schleifbändern spielt die Selbstschärfefähigkeit des Korns eine wichtige Rolle. Aufgrund dieser Eigenschaft kann das Band deutlich länger eingesetzt werden.

5.2 Keramik Schleifkornarten

5.2.1 Korund (Aluminiumoxid)

Das bekannteste und am häufigsten verwendete Schleifmittel ist Korund (Aluminiumoxid). Die Eigenschaften Härte und Zähigkeit hängen von der jeweiligen Reinheit des Korns ab, wobei der Herstellungsprozess eine maßgebliche Rolle spielt. Die Qualität des Schleifkorns ist somit verknüpft mit der Art und Weise wie das Korn hergestellt wird.

Die Härte des Korns steigert sich mit dem Reinheitsgrad, welcher an der jeweiligen Farbe erkennbar ist. Eine höhere Zähigkeit kann durch Zugabe von Metalloxiden sowie durch Erhöhung der Abkühlgeschwindigkeit bei der Herstellung des Schleifkorns erreicht werden.

Die klassischen Korundarten und ihre Anwendungsgebiete im Überblick:

  • Braunes Normalkorund besteht aus über 94 % aus Al²O³. Zum Einsatz kommt das Korn überwiegend bei unlegierten und niedriglegierten Stählen sowie Stahlguss und Grauguss. Durch die Zähigkeit von Normalkorund kann bei der Anwendung mit einem hohen Anpressdruck an das Werkstück gearbeitet werden.
  • Halbedelkorund ist eine Kombination aus weißem Edelkorund und Normalkorund. Damit können Stähle mit hoher Härte geschliffen werden, die nicht wärmeempfindlich sind.
  • Edelkorund-weiß besteht zu fast 100 % aus Al²O³. Das Korn ist sehr hart und einsatzfähig bei Temperaturen bis zu 2000 °C. Daher eignet es sich hervorragend zur Bearbeitung von zähharten Stahlen über 60HRC Werkzeugstahl bzw. bei allen Stählen, die einen kühlen Schliff benötigen. Des Weiteren kann es zum Schleifen und Polieren von Glas eingesetzt werden.
  • Edelkorund-rosa besteht nur aus geringen Fremdstoffanteilen, die dem Korn eine etwas höhere Zähigkeit verleihen. Eingesetzt wird das Korn aufgrund der hohen Kantenstabilität beim Form- und Profilschleifen.
  • Rubinkorund besteht aus weiteren Zusatzstoffen, wie lösbare Metalloxide (Cr²O³), für eine maximale Zähigkeit zum Schleifen von hochlegierten Stählen.

5.2.2 Zirkonkorund

Die Kornart Zirkonkorund besteht aus 10-40 % Zirkonoxid. Zirkonkorund wird mit Normalkorund gemischt und für Schleifbänder zum Hochdruckschleifen verwendet. Eine höhere Standzeit und Spanleistung sind dabei das Ergebnis.

5.2.3 Keramischer Korund (Sinterkorund)

Sinterkorund besitzt eine scharfkantige und kristalline Struktur, die sehr hart und sehr zäh ist. Das Korn weißt je nach Reinheitsgrad eine blau-weiße Färbung auf. Hauptbestandteil von Sinterkorund ist Al²O³, welches durch das „Sol-Gel-Verfahren“ hergestellt wird.

5.2.4 3M PDG (Precision Shaped Grain)

Das von 3M entwickelte PDG-Schleifkorn ist die Grundlage für alle Cubitron II Schleifbänder. Es besteht aus einem präzisionsgeformten Korn aus Sinterkorund in einer definierten Dreiecksform. Ein herkömmliches Schleifkorn reißt die Oberfläche des Werkstücks auf, wohingegen das PSG-Korn sich durch das Material schneidet und dadurch die Spanbildung produziert. Beim Bruch des Schleifkorn bleiben immer wieder gleiche Dreiecksformen mit diesem Effekt bestehen. Das Band nutzt sich demnach bei hoher Dauerschärfe bzw. Standzeit konstant und gleichmäßig ab. Durch die besondere Form des Schleifkorns wird ein kühler Schliff und eine verbesserte Oberflächengüte erzielt.

5.2.5 Kombinationen

Generell können auch Kombinationen, sogenannte Kornagglomerate hergestellt werden, bei denen verschiedene Kornarten zu einer Einheit zusammengemischt werden. In Verbindung mit den verschiedenen Deckschichten können so verschiedene Eigenschaften miteinander kombiniert werden. Z.B. kann man ein sogenanntes Mischband aus Zirkon und Korund herstellen.

5.3 Andere Kornarten

5.3.1 Siliziumkarbid (SiC)

Siliziumkarbid oder Siliziumcarbid ist ein hitzebeständiges Schleifkorn (bis ca. 1600 °C), welches sich durch harte, scharfkantige Kristalle auszeichnet. Das Schleifkorn besteht meist aus einem oder nur wenigen Kristallen. Im Gegensatz zu Korund ist es härter und spröder. Die Anwendungsgebiete sind der Schliff von Nichteisenmetallen, rostfreien Stählen, keramischen oder mineralischen Werkstoffen sowie kohlenstoffreichen Stählen. Zu beachten ist, dass Siliziumkarbid bei hohen Temperaturen Kohlenstoffatome an entsprechende Stoffe, wie z.B. Eisen, absondert. Darüber hinaus existieren noch höherwertige grüne Siliziumkarbid-Varianten zur Bearbeitung von Glas, Porzellan, Marmor, Edelstein und Kunststein. Außerdem wird die höherwertige Variante zur Feinbearbeitung von Leicht- und Buntmetallen sowie für Leder eingesetzt.

5.3.2 Diamant

Diamant gilt als härtester, natürlich vorkommender Stoff der Welt. Die Temperaturbeständigkeit reicht im Gegensatz zu anderen Kornarten nur bis 800 °C. Unterschiede existieren bei natürlichen und künstlich hergestellten Diamanten, da letztere etwas härter sind.

Diamantschleifbänder sind im Übrigen nicht, wie andere Schleifbänder, durch ihr Trägermaterial so benannt worden, sondern durch die verwendete Kornart Diamant. Es existieren drei verschiedene Arten des Diamantschleifkorns:

  1. Monokristallines Korn mit einer Vielzahl von Schnittflächen
  2. Länglich kristallisierte Körnungen, die extra ausgerichtet auf dem Schleifband aufgetragen werden und somit eine effiziente Nutzung ermöglichen
  3. Gesinterte Körnungen mit einer bedeutenderen Zähigkeit und einer hohen Oberflächengüte

Diamant wird je nach Anwendung in Nickel, Kupfer, Kunstharz oder anderen Speziallegierungen eingebunden. Schleifbänder aus Diamant werden für Präzisionsschleifarbeiten eingesetzt, wo Hartmetall, Glas, Keramik, Porzellan, Grauguss, feuerfeste Steine, Germanium, Graphit, Schneidkeramik, Silizium, Buntmetall sowie gehärtete Stähle (z.B. Walzläger) geschliffen werden müssen.

5.3.3 Bornitrid

Das Schleifmittel Bornitrid ist neben Diamant das härteste Schleifmittel. Der Herstellungsprozess ist etwas aufwendiger, da Bornitrid nur in der kubischen Kristallform (Borazon) anwendbar ist.

Es muss mittels Hochdrucksynthese bei 1600 °C sowie einem Druck von 70.000 bar aus hexagonal kristallinem Bornitrid hergestellt werden.

Zu unterscheiden ist hier zwischen dem monokristallinen und polykristallinen Schleifkörnern, die aus dem fertigen kubischen kristallinen Bornitrid verwendet werden können. Die polykristalline Variante ist dem anderen gegenüber etwas zäher.

Bei Bornitrid kommen als Bindemittel Sinterbronze, Kunstharz und Keramik zum Einsatz. Die Vorteile der keramischen Bindung ist der effizientere Transport des Kühlmittels und der Abtransport der Späne. Die Schleifkörper werden auf eine stählerne oder keramische Grundlage gelötet oder geklebt, Da da Bornitrid recht teuer ist und somit eingespart werden kann.

Schleifbänder mit Bornitrid werden zum Präzisionsschleifen von Diamant bei hohen Temperaturen (ab ca. 700 °C) eingesetzt sowie zum Schleifen härter Stähle, wie z.B. HSS-Stahl, Warm- und Kaltarbeitsstahl. Bornitrid ist darüber hinaus temperaturbeständig bis ca. 1300 °C.

5.4 Korngrößen

Der Werkstoffabtrag und die Werkstückrautiefe werden bestimmt von der Korngröße und den Parametern des Schleifprozesses. Die Korngrößen können generell in grob, mittel, fein und superfein unterteilt werden. Die Korngrößenverteilung wurde vom Verband der Europäischen Schleifmittelhersteller (FEPA) eingeführt. Die FEPA-Norm gilt nur für die Schleifmittel Alox und SIC. Die Bezeichnung „P“ gilt nur für Korngrößen bei Streuungen nach FEPA-Norm. Je kleiner diese ist, desto gröber ist das Korn. Darüber hinaus existieren auch sehr feine Körnungen, die von einigen Herstellern angeboten werden. International gesehen existieren noch die Normen CAMI (US-Standard), JIS (Japanischer Standard) und GOST (Russischer Standard).

Die Körnungen P24-P60 erzielen einen höheren Abtrag, wobei die Körnungen P80-P180 eine mittlere Abtragsleistung erzielen. Generell hinterlassen diese Körnungen aber eine raue sichtbare Oberflächenstruktur. Optisch anspruchsvollere Oberflächen werden mit den Körnungen P220-P400 erzielt. Alles darüber wird für ein nachträgliches Finish, z.B. zur Verchromung, genutzt.

Man sollte bei den einzelnen Arbeitsschritten darauf achten, dass nie mehr als die doppelte Korngröße übersprungen wird, da ansonsten das Material nicht fehlerfrei bearbeitet werden kann. Bei Schleifbänder, wie z.B. Trizact oder Cubitron II ist dies allerdings möglich, was bei der Bearbeitung von Edelstahl Kosteneinsparungen zur Folge hat.

6. Die Streuung bei Schleifbändern

Die Kornarten werden bei Schleifbänder in unterschiedlichen Streudichten auf dem Trägermaterial aufgebracht. Die Streudichte beschreibt also mit welcher Dichte die Körner auf der Unterlage verteilt sind. Die Unterschiede reichen von dicht gestreut, über halboffen gestreut hinzu offen gestreut.

Dichtgestreut bedeutet, dass die Unterlage vollständig mit Schleifkörnern bestreut ist. Bei der halboffenen Streuung sind ca. 75 % und bei der offen gestreuten Varianten nur 50 % der Unterlage mit Schleifkorn bestreut.

Bei der offenen Variante können der Abtrag und Schleifstaub durch den höheren Spanraum besser abgeführt werden, was ein verzögertes Zusetzen des Bandes zur Folge hat. Welche Streudichte man wählt hängt davon ab, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, ob der abgetragene Werkstoff das Band stärker zusetzt.

7. Bandverschlussformen von Schleifbändern

8. Schleifmaschinen für Schleifbänder

Für verschiedene Schleifbandanwendungen, wie z.B. Flachschleifen oder Rundschleifen, existieren verschiedene Schleifmaschinen für Bänder. Für jeden Hersteller existieren besondere Maße, die ein Schleifband zur Anwendung mit Maschine besitzen muss. Erfahren Sie in dieser Liste alle Maße nach Herstellern geordnet. Wir sind in der Lage Ihnen jegliche Schleifbänder herstellerunabhängig auf das passende Herstellermaß ihrer Bandschleifmaschine zuzuschneiden.

9. Fertigungsmöglichkeiten von Schleifbändern

9.1 Schleifband-Materialien

Wählen Sie bei uns aus einer Vielzahl an bekannten Qualitäten namhafter Hersteller ihr passendes Vormaterial aus. Abgestimmt auf Ihre individuelle Anwendung beraten wir Sie gerne herstellerunabhängig.

9.2 Schleifband-Zuschnitte

Das passende Vormaterial kann hinsichtlich Länge und Breite zugeschnitten und mit einem robusten Bandverschluss verschlossen werden. Der Zuschnitt der Bandbreiten beginnt ab 3 mm und endet bei 600 mm. Zudem können Bandlängen von 283 mm bis 23 Metern gefertigt werden.

9.3 Formstanzteile aus Schleifbändern

Außerdem können die Schleifmittel auf Unterlage mittels Stanz- und Lasertechnologie in Ihrer Wunschform inklusive Innausstanzungen angefertigt werden. So können individuelle Rondendurchmesser oder weitere Geometrien gefertigt werden. Zudem können die Formstanzteile auch selbstklebend oder mit Klett ausgerüstet werden!

10. Schleifbandanwendungen im Überblick

Hier finden Sie alle Schleifbandtypen für die Anwendungsgebiete Flachschleifen, Rundschleifen, LangbandschleifenCenterless- oder SpitzenlosrundschleifenRoboterschleifen sowie zum Schleifen am freien BandBackstand, mit BandfeileRohrbandschleifern oder Satiniermaschinen.

10.1 Flachschleifen

Um ebene Oberflächen zu erhalten oder zu bearbeiten wird das sogenannte Plan-Bandschleifen angewendet. Besser bekannt unter dem Begriff "Flachschleifen" dient dieses Verfahren zum Verbessern der Oberfläche sowie zur Form- oder Maßveränderung der Werkstücke.

Bei vielen Stationen der Metallverarbeitung wird das Flachschleif-Verfahren angewendet. Hauptsächlich werden dabei BrammenGrob- und Feinbleche, Coils, Vierkantmaterialien sowie Stanz- und Laserteile geschliffen.

Im Bereich der Blech- und Feinblech-Bearbeitung dient es der Oberflächenveredlung bzw. dem Finish. Hierbei kommen unterschiedlichste Maschinen zur Anwendung. Diese benötigen alle speziell angepasste Schleifband-Abmessungen.

Die verschiedenen Stationen beim Flachschleifen

10.1.1 Flachschleifen von der Bramme bis zum fertigen Werkstück

  1. Reparaturschliff von Brammen mittels Breitbandschleifen mit Transporttisch
  2. Bearbeitung von Grobblechen durch Langbandschleifen mit Oberbandmaschine
  3. Reparaturschliff von Grobblechen durch Breitbandschleifen mit Stützwalze
  4. Bearbeitung von Coils mittels Langbandschleifen mit Oberbandmaschine
  5. Individueller Kundenschliff für Coils mit Breitbandschleifen
  6. Bearbeitung von Feinblechen mittels Bandschleifen mit Transportband
  7. Bearbeitung von Feinblechen mittels Langbandschleifen mit Oberbandmaschine
  8. Schliff von Vierkantmaterial mittels Bandschleifen mit Transportband
  9. Schleifen der Stanz- und Laserteile mit Schleifwalze

Die verschiedenen Stationen der Metallverarbeitung benötigen zudem unterschiedliche Schleifbandtypen, die individuell auf den jeweiligen Arbeitsschritt abgestimmt sein sollten. Gerne unterstützten wir Sie bei der Auswahl des passenden Schleifbandes.

10.1.2 Fehler beim Flachschleifen sichtbar machen

Entstandene Qualitätsmängel durch fehlerhafte Bänder und Einstellungen haben negative wirtschaftliche Auswirkungen auf den Einsatz der Schleifautomaten. Die daraus entstehenden Nacharbeiten bringen zeitliche Verzögerungen und Kosten mit sich. Außerdem können sie den Ausschuss an Werkstücken deutlich erhöhen. Meist sind die entstandenen Oberflächenfehler, sogenannte „Markierungen“ mit bloßem Auge erkennbar. Die Oberflächenfehler können durch Abkreiden, Touchieren oder entsprechende Leuchtmittel sichtbar gemacht und gekennzeichnet werden. Durch spezielle Messfahren der einzelnen Markierungen können Muster erkannt und somit die Fehlerquellen, wie Bandfehler oder fehlerhafte Einstellungen der Schleifautomaten, festgestellt werden.

10.1.3 Die häufigsten Fehler beim Flachschleifen

Um Nacharbeiten, zeitlich bedingte Mehrkosten und Ausschuss zu vermeiden, lohnt es sich die einzelnen Fehlerquellen zu kennen und bei Bedarf abzustellen. Hier erfahren Sie die häufigsten Fehler beim Flachschleifen und mögliche Lösungsansätze, um die Qualität Ihres Schleifprozesses zu beizubehalten.

10.1.4 Was sind Ratter- und Schlagmarken beim Breitbandschleifen?

Als Ratter- und Schlagmarken werden alle Oberflächenfehler auf der Werkstückoberfläche bezeichnet, die quer zur Laufrichtung entstanden sind.

Ursachen

  1. Rattermarken entstehen durch nicht rund laufende Stützwalzen der Schleifautomaten
  2. Schlagmarken entstehen durch fehlerhafte Bandverschlüsse der Schleifbänder

Lösungsansätze

  1. Zur Vermeidung von Rattermarken müssen die Stützwalzen exakt gewuchtet werden
  2. Zur Vermeidung von Schlagmarken müssen die Schleifbänder ersetzt werden

10.1.5 Was versteht man unter Längsstreifen beim Flachschleifverfahren?

Bei Längsstreifen handelt es sich um Oberflächenfehler, die in Laufrichtung des Schleifbandes entstehen.

Ursachen

  1. Werkstückbedingte Ursachen: Falsche Beschickung der Schleifmaschine (Z.B. Benutzung der gleichen Spur auf längere Zeit = einseitiger Verschleiß der Schleifbandoberfläche)
  2. Werkstoffbedingte Ursachen: Kleber und Harze auf Oberflächen, wie z.B. Holz, Möbelteile etc., setzen die Bänder beim Schleifprozess zu. Schleifstaub setzt sich dann darauf ab und verursacht deutliche Längsstreifen am Band und somit am Werkstück
  3. Maschinenbedingte Ursachen: (1) Verschlissene oder beschädigte Grafitbeläge; (2) Zu hoher Schleifdruck führt zum Verbrennen des Filzes in den Schleifschuhen

Lösungsansätze

  1. Versetztes Auflegen der Werkstücke erzielt eine gleichmäßige Abnutzung des Schleifbandes
  2. Harz-, Leim- und Schmelzklebereste müssen vorher mit einem extra vorgeschaltetem Schleifband entfernt werden
  3. (1) Regelmäßige Wartung der Maschinen; Abschliff mit leichtem Druck möglich; (2) Filze sollten gewechselt werden

10.1.6 Nadelstreifen beim Flachschleifen

Unter Nadelstreifen versteht man feine, schmale Streifen, die sich teilweise unterbrochen in Laufrichtung auf der Werkstückoberfläche auftauchen.

Ursachen

  1. Nadelstreifen entstehen durch Beschädigungen des Schleifkorns durch Materialien, wie Quarzpartikel oder Sand sowie Metallteilchen, die im Werkstück eingeschlossen sind
  2. Des Weiteren können durch zu hohen Druck beim Flachschleifen grobe Schleifkörner ausbrechen und Nadelstreifen verursachen

Lösungsansätze

  1. Generell sollte das Schleifband gewechselt und das Werkstück bzw. der Schleifautomat ggf. gereinigt werden
  2. Bei dennoch hohem Schleifdruck ist der Einsatz von Gewebeschleifbändern besser, da die Kornbindung fester ist – Ansonsten sollte die Korngröße an die Schleifnormalkraft angepasst werden

10.1.7 Bandbruch beim Flachschleifen

Hierunter versteht man das Reißen des Bandes bei der Schleifanwendung. Bei diesem Zwischenfall sollte das Band natürlich nicht weiter verwendet werden! Es können mehrere Ursachen dafür in Frage kommen:

Ursachen

  1. Unsachgemäße Handhabung der Breitbänder
  2. Fehlerhafte Maschineneinstellungen
  3. Schlecht gefertigter bzw. schlecht verklebter Bandverschluss
  4. Hohe Bandspannungen + ein zu hoher Schleifdruck

10.1.8 Faltenlauf beim Schleifen

Hiermit sind Falten gemeint, die zur Bandlaufrichtung an der Bandkante verlaufen. Ursache hierfür kann eine zu schnell und/oder ruckartig eingestellte Oszillation des Schleifbandes am Schleifautomaten sein.

10.1.9 Bandverlauf beim Breitbandschleifen

Schleifbänder, die im Betrieb von den Schleifaggregaten „weglaufen“ sind meist durch unsachgemäße Lagerung in ihrer Form verzogen oder besitzen unterschiedliche Außenkantenbreiten, die auf Fertigungsfehler zurückzuführen sind.
Die häufigste Ursache für dieses Problem ist allerdings eine schlecht gewartete Schleifmaschine. Z.B. können unterschiedliche Laufgeschwindigkeiten der Steuerwalzen zum Bandverlauf führen.

10.1.10 Schleifbandeinrisse

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um Einrisse am Schleifband, genauer gesagt an den Außenkanten des Bandes. Diese Einrisse können sich beim Betrieb ausweiten und sollten vorher ausgeschnitten werden, sodass es nicht zu einem Bandbruch kommt. Sofern diese 15 mm Länge überschreiten, sollte das Schleifband ausgetauscht werden.

10.1.11 Richtige Lagerung von Schleifbändern

Auch die unsachgemäße Lagerung von Schleifbändern kann zu Problem beim Flachschleifen führen. Die Temperatur und Luftfeuchtigkeit entscheidenden über die Langlebigkeit und den effizienten Einsatz.

Werden die Bänder in abweichenden klimatischen Umgebungen gelagert, kann sich die Form durch Aufnahme oder Abgabe von Feuchtigkeit verändern. So wäre es z.B. unsachgemäß die Bänder wegen der Feuchtigkeit am Fußboden zu lagern. Dagegen wäre das Lagern nahe Heizquellen ebenso unvorteilhaft. Ein Raumklima von 18-22 °C ist für die Schleifbänder optimal.

10.2 Rundschleifen

Das Rund-Bandschleifen dient dem Maßschleifen von Walzen, Edelstahlrohren, Kolbenstangen, Edelstahldrähten sowie Innenflächen von Behältern. Auch anspruchsvollere Werkstücke, wie z.B. Kurbelwellen, können so bearbeitet werden. Jede Art von runden Werkstücken kann mit diesem Schleifverfahren bearbeitet werden. Ovale oder konisch zulaufende "unrunde" Werkstücke lassen sich mit speziellen Steuerungen ebenfalls bearbeiten.

Einige Anwendungen beim Rundschleifen:

Das Außenrundschleifen wird aufgrund seiner Verfahrensvorteile in unterschiedlichen Bereichen der Metallbearbeitung eingesetzt. Dabei werden überwiegend rotationssymmetrische Bauteile auf Maß bzw. Struktur geschliffen.

Auswahl der hauptsächlichen Anwendungen beim Rundschleifen

  • Außenrundschleifen von Kolbenstangen zwischen Spitzen mit darauf folgendem Superfinish
  • Rundschleifen von Rohren und Stangen mittels handgeführten Maschinen
  • Spitzenloses Rundschleifen von Edelstahlrohren im Durchlaufverfahren
  • Rundschleifen von Rohren und Stangen im Centerless-Verfahren
  • Rundschleifen von Kolbenstangen und Zylindern, z.B. Spritzen
  • Außenrundschliff von hochlegierten Edelstahldrähten
  • Schleifen von Längsnaht bei geschweißten Rohren
  • Rundschleifen von Walzen im Durchlauf

10.3 Langbandschleifen

Langbänder werden in der Regel zur Oberflächenveredelung eingesetzt. Je nach Band können verschiedene Ergebnisse beim Oberflächenschliff realisiert werden. AbschleifenStrukturieren oder Polieren sind dabei die häufigsten Anwendungen. Durch den flexiblen Einsatz von Langbandmaschinen mit Hilfe des höhenverstellbaren Arbeitstisches können flache bis große Werkstückoberflächen individuell geschliffen werden.

10.4 Centerless-Schleifen / Spitzenlosrundschleifen

Beim Centerless-Schleifen handelt es sich um ein spezielles Verfahren zum Außenrundschleifen von Werkstücken. Anders als beim normalen Rundschleifen benötigt das Werkstück beim Centerless-Schleifen keine beidseitigen Zentrierungen. Es kann daher "spitzenlos" geschliffen werden. Das Centerless-Schleif-Verfahren ist wegen seiner Effizienz besonders für große bis sehr große Losgrößen geeignet.

10.5 Roboterschleifen

Roboterschleifen bzw. CNC-Formschleifen untergliedert sich in zwei mögliche Ausführungen: Zum einen kann ein Industrierobotermit einer exakten Bewegung ein Werkstück an einem Band schleifen. Zum anderen kann bei Industrierobotern ein rotierendes Schleifband als Werkzeug zum Schleifen der Werkstücke installiert werden.

10.6 Schleifen am freien Band

Der Freibandschliff wird vor allem bei der Bearbeitung komplexer und filigraner Formen, wie etwa bei Turbinenschaufeln oder Implantaten, angewendet. Durch die Bearbeitung per Hand sind die Kräfte geringer und es kann individueller geschliffen werden. Die flexiblen Bänder passen sich hierbei hervorragend an die Form der Werkstücke an.

10.7 Backstand Schleifen

Kontaktschleifen bzw. Backstandschleifen wird bei der Entfernung von Angüssen von gestanzten oder gegossenen Werkstücken angewendet. Die groben Entgratungsarbeiten erfordern einen hohen Abtrag und lange Standzeiten der Schleifbänder. Die Rüstzeiten können bei entsprechenden Schleifbändern deutlich gesenkt werden, da Bandwechsel nicht mehr so häufig durchgeführt werden müssen.

10.8 Schleifen mit Bandfeile

Die Besonderheit einer Bandfeile ist der Einsatz bei schwer zugänglichen Stellen am Werkstück, die mit klassischen Schleifmaschinen nicht effektiv bearbeitet werden könnten. Auch bekannt unter dem Begriff „Fingerschleifer“ ist die Bandschleifmaschine für die Bearbeitung von Ecken und Kanten hervorragend geeignet. Die sogenannten Feilenbänder finden bei dieser Art von Schleifmaschinen Anwendung und können in unterschiedlichen Maßen, Körnungen und Kornarten individuell gefertigt werden.

10.9 Schleifen mit Rohrbandschleifer

Rohrbandschleifer oder auch Varioschleifer genannt ähneln in ihrer Handlichkeit den Winkelschleifern. Sie werden zum Schleifen und Polieren von runden Formen, wie z.B. Rohren und Geländern eingesetzt. Zum Einsatz kommen hier schmale Kurzbänder, die durch mehrere Rollen angetrieben und ähnlich wie beim Langband endlos laufen. Je nach Handlichkeit der Maschine kann ein Arbeitsschritt ohne Unterbrechungen durchgeführt werden.

10.10 Schleifen mit Satiniermaschine

Satiniermaschinen dienen zum FeinschleifenPolierenEntgraten und Reinigen von Oberflächen. Dabei werden nicht nur Schleifbänder eingesetzt, sondern auch Maschinen mit Bürstenaufsätzen. Einsatz finden Satiniermaschinen in allen handwerklichen Bereichen der Oberflächenbearbeitung. Beim Satinieren (Glätten bzw. mit Hochglanz versehen) von Edelstahl soll meist ein bestimmtes Oberflächenbild bzw. dekorativ wirkender Zustand erreicht werden.

11. Werkstoffbearbeitung mit Schleifbändern

Hier finden Sie alle Schleifbandtypen für die Bearbeitung von Stahl, Edelstahl, Aluminium, Guss, NE-Metallen, Hartholz, Weichholz, Farben, Lacken, Magnesiumguss, Titan, Glas, Keramik und Stein. Für Ihre individuellen Anwendungen in Industrie und Handwerk liefern wir Ihnen passgenau das richtige Schleifband.

11.1 Stahl schleifen mit dem Schleifband

Unter Bau- bzw. Konstruktionsstählen versteht man in der Regel niedrig legierte und zum Teil wärmebehandelte Standard-Stähle. Schleifen spielt beim diesem kostengünstigen Konstruktionswerkstoff im Stahl- und Maschinenbau eine bedeutende Rolle. Schleifbänder werden dabei zur Verbesserung der Oberflächengüte, zum Reparaturschliff von Oberflächenfehlern, zum Anfasen, zur Dickenreduzierung der Werkstücke und für Vor- und Nachbehandlung bei Schweißverbindungen eingesetzt.

11.2 Edelstahl schleifen mit dem Schleifband

Mit bestimmten Schleifverfahren können die Oberflächen und die Korrosionsbeständigkeit von Edelstahl verfeinert werden. Je feiner hier der Oberflächenschliff ausfällt, desto hochwertiger wird das Material. Darüber hinaus können unerwünschte OberflächenschichtenSchweißraupenGrate und Anlauffarben mit entsprechenden Schleifmittel entfernt werden. Zudem können durch gezielte Schleifanwendungen optisch hochwertige und dekorative Oberflächen geschaffen werden.

11.3 Aluminium schleifen mit dem Schleifband

Beim Schleifen von Aluminium müssen bestimmte Regeln und Schleiftechniken zur spanenden Bearbeitung angewendet werden.  Aluminium ist ein weiches Leichtmetall, welches beim Schleifen schmiert. Der Vorteil ist hierbei eine schnelle Verdichtung der Oberfläche, welche in kürzester Zeit einen Hochglanz entstehen lässt. Allerdings bildet sich schnell eine Oxidschicht auf der Oberfläche, die abgeschliffen werden muss, wenn Bauteile aus Alu geschweißt, verklebt oder lackiert werden sollen.

11.4 Guss schleifen mit dem Schleifband

Gussteile werden beim Schleifen entgratet und in Form gebracht, um passgenau als Bauteil bei der Konstruktion eingesetzt werden zu können. Bei diesen sogenannten „spanabhebenden Bearbeitungsverfahren“ werden zudem raue Stellen und Vertiefungen der Oberfläche geformt und geebnet. Auch können durch Schleifen und Polieren glänzende Oberflächen der Gussteile hergestellt werden.

11.5 NE-Metalle schleifen mit dem Schleifband

Kupfer findet Einsatz für eine Vielzahl an Gebrauchs- und Kunstgegenständen. Es ist ein weiches Materialgut formbar und zäh und lässt sich oberflächentechnisch sehr gut bearbeiten. Meist werden durch Schleifen Oxidationsschichten entfernt oder das Material blank geschliffen und poliert. Von der groben Schleifbearbeitung über den Feinschliff, dem Finish bis hin zum Polieren wird ein breites Repertoire an SchleifgewebenFaservliesmaterialien und Poliermitteln eingesetzt. Bei den NE-Metallem ist die Wahl des richtigen Schleifbandes daher von großer Bedeutung. Gleiches gilt für Messing, welches als Dekorationsmetall optisch durch SchleifenMattieren und Polieren hochwertig veredelt wird.

11.6 Hartholz schleifen mit dem Schleifband

Harthölzer sind wegen ihres grossen Anteils an Fasern und ihrer engen Gefässstruktur feste und schwere Hölzer. Durch ihr langsames Wachstum sind Harthölzer dicht und hart und daher entsprechend schwierig zu bearbeiten.
Zu den Harthölzern zählen Buche, Eiche, Nussbaum, Ahorn, Limba, Amerikanischer Kirschbaum, Wenge, Sipo, Ramin und Birke. Naturhölzer können im Grob- und Feinschliff bearbeitet werden.
Bei der Holzbearbeitung entsteht eine hohe Belastung der Bänder, die durch hochwertige Trägermaterialien und stabile Bandverbindungen abgefangen wird.

11.7 Weichholz schleifen mit dem Schleifband

Mit „Weichholz“ wird leichteres Holz bezeichnet. Da Weichhölzer schneller wachsen als Harthölzer, ist ihre Gefässstruktur vergleichsweise weit, offen und weicher sowie druckempfindlicher. Daher sind Weichhölzer auch leichter zu bearbeiten. Für den Möbelbau, Parkettböden und Sauna werden oft Eibe, Hemlock, Tanne und Redlock verwendet.

11.8 Farben und Lacke abschleifen mit dem Schleifband

Das Abschleifen von Farben und Lacken kann unterschiedliche Gründe haben. Z.B. können  vorhandene Lackschichten bei Holzmöbeln, Auto- und Metallteilen zur Restauration von Bauteilen abgetragen werden. Auch kann das Abschleifen von Farb- und Lackschichten die Vorbereitung für ein neues Finish von Metallteilen sein. Je nach Anwendung muss auch hier das entsprechende Schleifband eingesetzt werden, damit es sich nicht direkt zusetzt.

11.9 Magnesiumguss schleifen mit dem Schleifband

Bauteile aus Magnesiumguss werden heutzutage in der Leichtbauweise eingesetzt und finden aufgrund des geringen Gewichtshäufig Anwendung in der Automobilindustrie und im Maschinebau. Auch hier muss mit Schleifmitteln eine spanabhebende Bearbeitung analog zur klassischen Bearbeitung von Gussteilen durchgeführt werden. EntgratenAnpassen und Vorbereiten des Werkstücks für den Einbau sind auch hier die wesentlichen Arbeiten. Die Wahl des richtigen Schleifmittels hat nicht zu letzt wegen des hochentzündlichen Magnesium-Schleifstaubs oberste Priorität.

11.10 Titan schleifen mit dem Schleifband

Titan besitzt ein geringes Gewicht und eine hohe Korrosionsbeständigkeit. Titan-Legierungen müssen sehr langsam geschliffen werden, da sich Titan beim Schleifprozess sehr stark aufheizt. Das richtige Schleifmittel bei diesem harten Metall muss daher sorgfältig ausgewählt werden.

11.11 Glas und Keramik schleifen mit dem Schleifband

Bei Glas und Keramik können durch gezielte Schleifvorgänge GrateKratzer und Unregelmäßigkeiten am Werkstück entfernt werden. Das fachgerechte Abschleifen von Glas oder Keramik fordert ein gewisses Know-How, da die Ziele recht individuell sein können. Das herkömmliche Schleifmittel bei Glas ist Diamant, da es zudem ein sehr hartes Material ist. Es muss möglichst nass geschliffenwerden, um die Bildung von Staub und Splittern zu hemmen.

11.12 Stein schleifen mit dem Schleifband

Das Schleifen von Stein mittels Schleifbänder kann vom Grob- bis zum Microfinish-Bereich reichen. Z.B. werden beschädigte Oberflächen ausgebessert, also UnebenheitenKratzerRiefenVerätzungen oder Verunreinigungen beseitigt. Ziel ist in der Regel eine ebene Oberfläche herzustellen. Polieren rundet diese Prozesse ab und schafft glatteglänzende Oberflächen.

12. Werkstückbearbeitung mit Schleifbändern

An dieser Stelle finden Sie alle Schleifbandtypen für die Bearbeitung von Walzen, Draht, Blechen, Rohren, Turbinenschaufeln, Klöpperböden, Armaturen, Beschlägen, Schweißnähten und medizinischen Instrumenten. Für diese individuellen Anwendungen inIndustrie und Handwerk liefern wir Ihnen passgenau das entsprechende Schleifband.

12.1 Walzen schleifen mit Schleifbändern

Auch Walzen werden generell mit den gängigen Methoden des Außenrundschleifens bearbeitet. Allerdings ist hierbei die Größe der Walze zu beachten und entscheidet über die Art und Weise, wie geschliffen werden muss. Bedingt durch die Dimensionen des Bauteils werden beim Walzenschleifen niedrigere Geschwindigkeiten gefahren als beim herkömmlichen Rundschleifen. Dennoch werden Walzen häufig im Durchlauf geschliffen, erfordern aber je nach Maße und Material exakt abgestimmte Schleifbänder.

12.2 Draht schleifen mit Schleifbändern

Beim Drahtschleifen handelt es sich nicht um klassisches Durchmesserschleifen, sondern um den reinen Abtrag der Oberfläche des Drahtes. Schleifbänder werden von allen Seiten an den rotierenden Draht gedrückt. Besonders bei hochlegierten Stählen bietet Schleifen hier deutliche Vorteile. In Kombination mit Entzundern, dem Entfernen von RissenAufkohlen etc. entstehen ausgezeichnete Oberflächenstrukturen mit einer perfekten Überdeckung, auf denen Ziehmittel bei der Weiterverarbeitung optimal haften.

12.3 Bleche schleifen mit Schleifbändern

Bleche aus StahlEdelstahlAluminium oder Kupfer gelten als universelles Ausgangsmaterial für zahlreiche Konstruktionen. Das Entgraten sowie das Entfernen von UnebenheitenOxidschichten und Beschädigungen erfolgt über die jeweiligen Schleifverfahren. Beim Schleifen ist hier zwischen maschineller Serienproduktion und manuellem Handschleifen zu unterscheiden. Schleifen wird auch zum Veredeln der Bleche bis hin zum Hochglanz angewendet.

12.4 Rohre schleifen mit Schleifbändern

Beim Schleifen von Rohren und Stangen wird auf alle Methoden des Rundschleifens zurückgegriffen. Einen Unterschied dabei macht nur die jeweilige Rohrgröße. Rohre und Stangen werden oftmals im Centerless-Verfahren oder mittels Handgeräten geschliffen. Darüber hinaus ist auch z.B. das Rundschleifen von Kolbenstangen und Zylindern zwischen Spitzen eine herkömmliche Methode. Generell wird bei geschweißten Rohren die Längsnaht geschliffen. Im Anschluss kann eine Oberflächenveredlung durch Satinieren erfolgen.

12.5 Turbinenschaufeln schleifen mit Schleifbändern

Beim Schleifen von Turbinenschaufeln müssen gekrümmte Flächen sowie nicht leicht zugängliche Bereiche innen und außen bearbeitet werden. Die Lauf- und Leitschaufeln dürfen beim Entfernen von OberflächenfehlernSchweiß- und Lötüberständen von ihrer Form- und Maßpräzision nicht abweichen. Zudem ist eine außerordentliche Oberflächengüte der Werkstoffe unumgänglich und kann durch geeignete Schleifverfahren erreicht werden.

12.6 Klöpperböden schleifen mit Schleifbändern

Für die hochwertige Oberflächenbehandlung von Böden im Behälter- und Anlagenbau werden verschiedene Schleifverfahren angewendet. Die geformten Böden aus Metall werden mittels Schleifen zur späteren Oberflächenbehandlung vorbehandelt und entgratet. Nach der jeweiligen Form und Größe der Klöpperböden ist auch das entsprechende Schleifmittel zu wählen.

12.7 Armaturen schleifen mit Schleifbändern

Bei Armaturen jeder Art ist Schleifen bei der Oberflächenbearbeitung ein wichtiger Bestandteil. Die oft filigranen Formen und Oberflächen werden mittels Schleifen gereinigtentgratet und für die weitere Oberflächenbehandlung vorbereitet. Im Anschluss kann das Werkstück dann beispielsweise galvanisiert werden.

12.8 Beschläge schleifen mit Schleifbändern

Schleifbänder werden häufig bei Beschlägen eingesetzt, um deren Kanten zu entgraten oder Rauhtiefen zur weiteren Oberflächenbehandlung zu erzeugen.

12.9 Schweißnahtbearbeitung mit Schleifbändern

Bei der Bearbeitung von Schweißnähten spielen verschiedene Schleifprozesse eine wichtige Rolle. Zur Vorbereitung dient es dem Anfasen, später dann zum Reinigen und Abtragen der Schweißnaht. Insbesondere soll an dieser Stelle auf Kehlnahtschleifenhingewiesen werden, womit man gezielt die InnenseitenEcken und Winkel der Werkstücke besser bearbeiten kann. Zudem sind verschiedene Schleif- und Poliermethoden wichtig, um am Ende ein sauberes Finish zu erzielen.

12.10 Medizinische Instrumente schleifen mit Schleifbändern

Schleifmittel werden z.B. bei Implantaten und Prothesen eingesetzt um diese in Form zu bringen, Fehlerstellen auszuschlefen oder generell die Oberflächen zu behandeln oder vorzubereiten. Für Skalpelle und Scheren werden die entsprechenden Schleifmittel u.a. zum Schärfen der Klingen benötigt bzw. muss aus hygienischer Sicht eine perfekte Oberfläche zum Sterilisieren geschaffen werden.

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