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Bodenmarkierungsband | Warnband | Markierband


Ratgeber Bodenmarkierungsband

1. Was sind Bodenmarkierungsbänder?

Bodenmarkierungsbänder sind einseitig klebende, meist aus Weich-PVC bestehende, farbige Klebebänder. Hauptsächlich werden sie als Warn- und Markierbänder auf Böden und Untergründe aufgeklebt und kennzeichnen Geh- und Transportwege sowie Gefahrenstellen. Sie dienen der Arbeitssicherheit und vermeiden somit Schäden an Flurförderfahrzeugen und Arbeitsunfälle von Personen.

1.1 In Kürze

Sinn und Zweck

:

Bodenmarkierungsbänder werden hauptsächlich zur Abgrenzung von Geh- und Fahrwegen sowie Lagerplätzen eingesetzt. Darüber hinaus kennzeichnen sie Gefahrenquellen an anderen Stellen und Bereichen.

Anwendungen

:

Warnen, Markieren, Kennzeichnen, Hinweisen und Absperren.

Verschiedene Varianten

:
  • Klassisch: Einseitige Klebebänder aus Weich-PVC zur Bodenmarkierung und Kennzeichnung von Gefahrenpotentialen.
     
  • Leuchtend: Nachleuchtende Markierbänder zur Kennzeichnung von Geh-, Transport- und Fluchtwegen in dunklen Umgebungen oder bei Stromausfall.
     
  • Rutschhemmend: Einseitige Klebebänder mit Antirutschbeschichtung und Signalfarben für den sicheren Gang und Stand auf Gehwegen.
     
  • Reflektierend: Klebebänder bei Hindernissen zur Unterstützung bei nicht ausreichender Außenbeleuchtung.
     
  • Strapazierfähig: Besonders robuste Bodenmarkierungsbänder für dauerhafte Belastungen durch darüber fahrende Flurförderfahrzeuge.
     
  • Individuell: Verschiedene Längen, Breiten und Formen individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.
     
  • Bedruckt: Individuelle Aufdrucke mit Mustern, Warnsymbolen und Hinweisen.

1.2 Einsatzgebiete

Logistik

  • Trennung von Geh- und Transportwegen auf Hallenböden
  • Kennzeichnung von Laderampen und Rampenkanten
  • Kennzeichnung von Stell-, Lagerplätzen und Gefahrgut
  • Reflektierende Bänder für Hindernisse

Produktion

  • Kennzeichnung von Arbeitsbereichen
  • Kennzeichnung von Stellplätzen
  • Nachleuchtende Markierbänder für Rettungs- und Fluchtwege
  • Gefahrenhinweise auf Türrahmen, Decken oder Wänden

Außenbereiche

  • Kennzeichnung von Treppen, Leitern, Rampen und Trittsteigen
  • Reflektierende und nachleuchtende Bänder für Hindernisse
  • Kennzeichnung von Stell- und Lagerplätzen
  • Abgrenzung von Geh- und Transportwegen

Innenbereiche allgemein

  • Abgrenzung von Geh- und Fahrwegen
  • Kennzeichnung von Gefahrenstellen
  • Ausweisen von Stell- und Lagerplätzen
  • Nachleuchtende Bänder für Fluchtwege und dunkle Bereiche
  • Markieren von Rampen, Kanten, Treppen, Stufen, Trittsteigen, Türen, Türrahmen, Decken und Wänden

Veranstaltungstechnik

  • Markieren von Rampen, Kanten, Stativen, Traversen, Aufgängen und Türen
  • Neon- oder nachleuchtende Klebebänder für dunkle Bereiche
  • Kennzeichnung von Stellplätzen auf Bühnen
  • Kabelverlegung durch "Tunneltapes"

1.3 Rechtliche Hinweise

Durch die Vorgaben der Technischen Regel für Arbeitsstätten (Arbeitsstättenregel) ASR A1.3 müssen Gefahrenstellen und Hindernisse am Arbeitsplatz dauerhaft gekennzeichnet werden. Diese Markierungen und Hinweise müssen zudem deutlich zu erkennen sein.

Bestimmte Eigenschaften sind daher bei Bodenmarkierungsbändern Pflicht, wie z.B. die festgeschriebene Bandbreite von 50 mm sowie eine deutliche Farbgebung mit Signalwirkung! Sofern Bodenmarkierungsbänder als Sicherheitskennzeichen eingesetzt werden, müssen für neuere Symbole die Vorschriften der DIN EN ISO 7010 beachtet werden.

Generell muss auf im betrieblichen Umfeld auf Gefahren, wie Stürzen, Herabfallen von Gegenständen, Stoßen oder Quetschen hingewiesen werden. Bodenmarkierungsbänder erfüllen also durch ihre dauerhafte Verklebung, Signalfarben und Gefahrenhinweise diese rechtlichen Anforderungen.

Ständige Gefahrenquellen werden mit gelb/schwarzen Farben gekennzeichnet; Temporäre Gefahrenquellen mit rot/weißer Kennzeichnung. Außerdem weisen die Streifenmuster in Richtung der Gefahrenstelle nach links oder rechts!

2. Warn- und Markierbänder im Detail

Warn- und Markierbänder bestehen aus unterschiedlichen Materialien und sind mit verschiedenen Eigenschaften ausgestattet. Somit können die Klebebänder individuell auf verschiedene Anwendungsbereiche und unterschiedliche Anforderungen im Betrieb abgestimmt werden.

2.1 Vorüberlegungen

Unklare Raumaufteilungen, sperrige oder nicht sichtbare Hindernisse sowie nicht gekennzeichnete Gefahrenpotentiale, begünstigen Arbeitsunfälle und müssen gekennzeichnet werden! Eine gut sichtbare Kennzeichnung von Gefahrenquellen mit verständlicher Verhaltensanweisung ist im Betrieb verpflichtend.

Gehen Sie also mit offenen Augen durch das Unternehmen! Eine Warnmarkierung sollte sinnvoll, klar und eindeutig sein. Hierbei sollte ein durchgängiges Design mit Wiedererkennungswert verwendet werden, welches den gesetzlichen Vorgaben entspricht bzw. dafür zugelassen ist.

Speziell für den Einsatz von Bodenmarkierungsbändern sei darauf hingewiesen, dass der Blick beim Gehen eher auf den Boden als geradeaus gerichtet ist!

Ein paar Leitfragen für Markierungen im Betrieb

  • Besteht eine sinnvolle Abgrenzung der Fahrbahnen und Gehwege zur Vermeidung von Personenkollisionen mit Fahrzeugen?
     
  • Sind alle Arbeitsbereiche markiert und mit den notwendigen Sicherheitshinweisen ausgestattet?
     
  • Sind Lagerflächen und Abstellplätze als solche gekennzeichnet?
     
  • Sind Sicherheitsbereiche ausreichend mit den richtigen Markierungen und Schildern sichtbar ausgestattet?
     
  • Sind Stufen, Türrahmen, Kanten, niedrige Decken, Leitern, Treppen im Dunkeln usw. gekennzeichnet?
     
  • Sind die Markierungen deutlich in Signalfarben zu erkennen?

2.2 Anforderungen

ASR A1.3

:

Die Pflicht zur Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz kann mit einem entsprechenden Markierungsband in Signalfarben erfüllt werden.

Gute Klebkraft

:

Natürlich müssen die Bänder zuverlässig auf dem entsprechenden Untergrund kleben bzw. eine gute Bodenhaftung aufweisen.

Hohe Reißfestigkeit

:

Um Bodenmarkierungsbänder in einer Bahn verlegen zu können, müssen diese besonders reißfest sein.

Gute Abriebfestigkeit

:

Sofern Flurförderfahrzeuge ständig über das Band fahren, sollte es eine gute Abriebfestikeit besitzen. 

Staplerfest

:

Nicht alle Bodenmarkierungsbänder sind dafür ausgelegt, um permanent überfahren zu werden zu können. Sie nutzen sich nach einer Weile stark ab und werden beschädigt. Insofern sollten speziell strapazierfähige Materialien eingesetzt werden.

Drehen und Wenden

:

Ebenso sind nicht alle Bänder darauf ausgelegt, wenn der Gabelstapler auf der verklebten Fläche rangieren, sich also drehen und ggf. wenden muss.

Einfache Verarbeitung

:

Das Verlegen eines Markierbandes sollte schnell, präzise und unkompliziert erfolgen. Abrollgeräte helfen Bodenmarkierungsbänder bahnenweise zu applizieren.

DIN 4844

:

Die Norm zu Sicherheitsfarben und Sicherheitszeichen beinhaltet, wie Warn- und Markierbänder sowie Klebeschilder auszusehen haben und in welcher Reichweite sie aufgehängt werden müssen.

  • Erkennungsweiten sowie die farblichen Anforderungen
  • Registrierte Sicherheitszeichen, die verwendet werden müssen
  • Gestaltung von Flucht- und Rettungsplänen

Hinweis: Es handelt sich hierbei um eine Restnorm!

DIN EN ISO 7010

:

Der neue Standard analog zur DIN 4844. 

  • Rettungszeichen
  • Verbotszeichen
  • Warnzeichen
  • Gebotszeichen
  • Brandschutzzeichen

2.3 Farben & Symbole

Bodenmarkierungsbänder werden in zahlreichen Signalfarben hergestellt. Genormte Signalfarben, wie Gelb, Blau, Schwarz, Grün, Rot oder Orange helfen bei der Kennzeichnung von sämtlichen und tragen durch ihre Signalwirkung zur Unfallverhütung bei. Insbesondere rot/weiß oder schwarz/gelb schraffierte weisen deutlich auf eine Gefahrenquelle hin oder sind für Linien bestens geeignet.

Die Farben sollten auf den zu aufzuklebenden Untergrund abgestimmt sein und eine deutliche Kontrastfarbe dazu besitzen. Somit sind sie klar und eindeutig erkennbar, was bei einem schwarzen Band auf einem dunklen Boden nicht der Fall wäre.

Bei Markierungen, die nicht keiner konkreten gesetzlichen Vorgabe unterliegen, können Farben frei gewählt werden, sofern sie ihren Nutzen stiften. Bei konkreten Warnungen und sicherheitsrelevanten Bereichen müssen entsprechende Farben und Symbole der Norm entsprechend angebracht werden!

Außerdem können Klebestanzteile, also größere Aufkleber, in entsprechenden Formen mit Symbolen, Warnzeichen (siehe DIN 4844 & DIN EN ISO 7010) oder individuellen Hinweisen bedruckt und zugeschnitten werden. Diese dienen als Alternative für herkömmliche Metallschilder und können problemlos bei Bedarf wieder entfernt werden.

 

2.4 Verarbeitung

  • 1. Produktauswahl
    Die Anwendung ist bei der Wahl des richtigen Klebebandes bzw. der Folienmaterialien von entscheidender Bedeutung. Gerade im Außeneinsatz müssen die Warn- und Markierbänder witterungs- und temperaturbeständig sein. Bedenken Sie auch, dass gesetzliche Vorschriften greifen können, die vorgeben welche Farben und Symbole notwendig sind. Wesentliche robustere Materialien sollten gewählt werden, wenn das Band kratzfest, strapazierfähig und überfahrbar sein muss. Die Dicke des Bandes und das Material selbst sind hier entscheidende Faktoren.
     
  • 2. Bodenbeschaffenheit
    Zu unterscheiden ist zunächst zwischen Anwendungen im Innen- oder Außenbereich. Markierungsbänder haften generell gut auf glatten Böden, wie Fliesen, Stein oder Kunststoffbelägen oder im Außenbereich auf glatten Asphalt- oder Betonflächen. Sollten die Bänder auf porösen, rauen oder offenporigen Untergründen aufgeklebt werden, kann ein Haftvermittler (Primer) als Grundierung vorher aufgetragen werden. Um eine adäquate Verklebung zu erreichen sollte eine Bodentemperatur von mindestens 15 °C für 48 Stunden Voraussetzung sein. Wichtig ist, das passende Klebeband mit dem richtigen Klebstoff für den entsprechenden Untergrund zu nehmen!
     
  • 3. Reinigung
    Generell müssen die Untergründe, auf denen das Band aufgeklebt werden soll, staub- und fettfrei sein. Hierzu sollten die Flächen mit geeigneten Reinigungsalkoholen und fusselfreien Tüchern gereinigt werden. Wichtig ist, dass keine kreisenden Bewegen beim Reinigen gemacht werden, sondern die Fläche immer aus einer Richtung zum Außenrand gewischt wird. Der Untergrund sollte zudem lösemittel- und silikonfrei sein. Auf nassen Untergründen ist zudem keine Verklebung möglich! Den Boden nach dem Reinigen gut trocknen lassen.
     
  • 4. Aufkleben
    Markierbänder können von Rolle per Hand oder mit einem Handabroller aufgetragen werden. Für längere Strecken eignen sich fahrbare Bandabroller, die ein gerades Abrollen ermöglichen. Im Anschluss muss das Band flächendeckend mit einer Andruckrolle abgedrückt werden. Die vollständige Klebkraft bzw. Strapazierfähigkeit wird erst nach mehreren Stunden erreicht. Sofern die Umgebungs- und Bodentemperatur etwas wärmer sind, wird dieser Prozess beschleunigt. Bei nassen Untergründen ist keine Verklebung möglich. 
     
  • 5. Zusätzliche Maßnahmen
    Je nach Anwendungszweck kann bei dickeren Materialien auch eine Kantenversiegelung vorgenommen werden, damit keine Feuchtigkeit zwischen Band und Untergrund eindringen kann!

3. Varianten von Warn- und Markierbändern

3.1 Wand- und Bodenmarkierungsband

Klassische Bodenmarkierungsbänder sind reißfest, robust und haften gut auf dem Untergrund. Sie bestehen meist aus einer PVC-Folie und werden mit einer Signalfarbe oder einem schraffierten Muster versehen. Sofern Bereiche abgesperrt oder eingegrenzt werden sollen finden Wand- und Bodenmarkierungsbänder Anwendung. Außerdem wird mittels der Bänder auf Gefahren hingewiesen oder laufwege und Fahrbahnen markiert. Die Bänder müssen eine Signalwirkung als Kontrastfarbe zum Untergrund besitzen, die klar erkennbar ist.

3.2 Warnmarkierungsband

Im Gegensatz zu Bodenmarkierungsbändern sind Warnmarkierungsbänder ausschließlich für das Hinweisen auf Gefahren im Einsatz. Der Unterschied zum Wand- und Bodenmarkierungsband besteht aber eigentlich nicht, da auch Bodenmarkierungsbänder vor Gefahrenquellen warnen. Generell werden permanente Gefahrenquellen mit den Farben Geld und Schwarz und temporäre mit Rot und Weiß gekennzeichnet.
Oftmals werden Warnbänder noch mit anderen Symbolen oder Hinweisen, wie z.B. "Vorsicht Bruchgefahr", bedruckt. Die Farben und Symbole sind in den Normen DIN 4844 und DIN EN ISO 7010 festgelegt.

3.3 Staplerfeste Bodenmarkierungsbänder

Überfahrbare Bodenmarkierungsbänder sind sehr robust, strapazierfähig und extrem verschleißfest. Sie halten dem Überfahren durch Flurförderfahrzeuge, wie Gabelstapler, stand. Als robuste und widerstandsfähige Materialien können harte Kunststoffe oder EPDM-Materialien eingesetzt werden. Die dickeren Bänder können zudem mit einer Kantenversiegelung optimiert werden. Oftmals sind diese aber schon an den Seiten abgerundet, sodass keine harte Kante entsteht.

Wichtiger Hinweis: Nicht alle staplerfesten bzw. überfahrbaren Bänder halten auch alle Belastungen eines Gabelstaplers aus. Drehungen, Wendungen sowie Rangierarbeiten des Staplers beansprucht dieses noch mehr als das einfache Überfahren. Hier muss ein exakt abgestimmtes Bodenmarkierungsband mit entsprechendem Klebstoff eingesetzt werden.

3.4 Nachleuchtende Markierbänder

Zur Markierung von Flucht- und Rettungswegen werden sogenannte fluoreszierende, also nachleuchtende Markierbänder eingesetzt. Diese leuchten im Dunkeln sofern im Notfall der Strom ausfällt. Natürlich können diese Klebebänder auch in dunklen Ecken eingesetzt werden, um vor Gefahren zu warnen. In der Veranstaltungstechnik nutzt man auch Neon-Klebebänder für diesen Zweck.

3.5 Reflektierende Klebebänder

Hierbei handelt es sich um Markierbänder mit einer reflektierenden Oberfläche, die auch bedruckt sein kann. In dunklen Ecken, wo beispielsweise die Außenbeleuchtung nicht ausreicht, können reflektierende Klebebänder auf Hindernisse geklebt werden, um vom Scheinwerferlicht der Flurförderfahrzeuge angestrahlt zu werden.

3.6 Rutschhemmende Markierbänder

Bodenmarkierungsbänder mit einer grobkörnigen Oberfläche werden zur Rutschhemmung auf Böden, Treppen, Stufen, Rampen, Aufgänge uvm. aufgeklebt, um Arbeitsunfälle durch Stolpern und Ausrutschen zu vermeiden. Die Bänder weisen zum einen auf die Gefahrenquelle hin und geben zudem sicheren Halt.

3.7 Trassenwarnband

Diese speziel bedruckten Markierbänder sind im Erdreich vorzufinden und weisen auf verlegte Kabel hin. Dazu zählen Hochspannungsleitungen, Stromleitungen, Trinkwasserleitungen, Abwasserrohre und Datenkabel.

3.8 Bedrucktes Klebeband

Für eindeutige Hinweise können Markierbändern auch mit Beschriftungen oder Mustern bedruckt werden. Dabei sind der Fantasie und den Farben keine Grenzen gesetzt. Es sei denn, der Gesetzgeber hat für die Darstellung eine eindeutige Regelung getroffen.

3.9 Neutralisierung von Verkehrszeichen

Ein zweifarbiges Band (Orange und Schwarz) zum temporären Überkleben von Verkehrs- und Wegschildern, sofern deren Funktion kurzzeitig außer Kraft gesetzt worden ist. Sollten z.B. baustellenbedingt die herkömmlichen Fahrwege nicht erreichbar sein, werden die Hinweise auf den Schildern überdeckt und unkenntlich gemacht.

3.10 Fahrbahnmarkierungsband

Um Fahrbahnen wegen Baustellen umzuleiten wird ein spezielles, gelbes Bodenmarkierungsband eingesetzt, welches enorm strapazierfähig ist, auf Asphalt klebt und jeglichen Witterungsverhältnissen trotzt.

3.11 Sonderformen

Als Leitmarkierung können selbstklebende Pfeile, Punkte und Fußabdrücke aus den PVC-Materialien geplottet bzw. gelasert werden. Dabei sind alle Formen und Schriftzüge möglich. Außerdem Hinweis- oder Verbotsschilder auch als Aufkleber hergestellt werden.

3.12 Alternative Produkte

  • Bei größeren Flächen können Warnfarben aufgestrichen werden
  • Selbstklebende ​​​​​Lagermarkierungskappen aus Kunststoff markieren Stellplätze
  • Aufprallschutz (gelb/schwarz schraffiert) schützt vor Flurförderfahrzeugen

FAQ

Wofür benötigt man Markierungsbänder?

Bodenmarkierungsbänder benötigt man zum Abgrenzen der Geh- und Transportwege im Innen- und Außenbereich des Unternehmens, um Arbeitsunfälle durch Kollision von Personen und Fahrzeugen zu vermeiden. Die Bänder weisen dem Mitarbeiter den sicheren Weg.

Warn- und Markierbänder werden zum Kennzeichnen von Gefahrenstellen an Bereichen und Gegenständen eingesetzt.

Welche Bodenmarkierung ist am besten geeignet?

Zu Unterscheiden ist hier zwischen Klebebändern, die aufgeklebt und Warnfarben, die aufgestrichen werden. Wenn größere Flächen gekennzeichnet werden sollen, ist der Aufstrich von Warnfarbe in der Regel die bessere Lösung. Für alle anderen Vorhaben können Markierungsbänder präzise mit Signalwirkung verklebt und bei Bedarf wieder abgelöst werden. Warnfarben sind in der Regel abrieb- also staplerfest. Strapazierfähige Bodenmarkierungsbänder besitzen ebenfalls diese Eigenschaft.

Wie bringt man die Bodenmarkierung auf?

Bei Bodenmarkierungsbändern muss ein sauberer und fettfreier Untergund vorhanden sein. Das Markierband kann dann mit etwas Druck oder mit einem Abrollgerät sauber aufgetragen. Sollte der Klebstoff für den Untergrund nicht geeignet sein, kann dieser ausgetauscht werden. Für Außenanwendungen und problematischen Untergründen kann mit einem Primer (Haftvermittler) eine effiziente Verklebung hergestellt werden.

Wie entfernt man Bodenmarkierungsbänder?

Die meisten Bänder lassen sich einfach und mühe vom Untergrund abziehen. Bei manchen Arten ist ein leichtes Erwärmen mit einem Heißluftfön nötig. Sollten Kleberreste zurückbleiben, können diese mit einem entsprechen Klebeentferner oder Reiniger beseitigt werden.

Autor

Daniel Giehl

  • Experte für Antirutschbänder & Schleifmittel
  • Produktmanager Antirutschbeläge | Außendienst | Vertrieb
  • antirutsch@krueckemeyer.de | Tel. 02739/801-0

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