Antirutsch-Produkte für Industriebetriebe

Benötigen Sie selbstklebende Antirutsch-Produkte für Ihren Betrieb? Die Krückemeyer GmbH ist Großhändler und Converter für individuelle Antirutschmaterialien.

Wir bieten Ihnen

  • Selbstklebende Antirutschbänder, Antirutschstreifen und Antirutschbeläge
  • Individuelle Maße und Formen abgestimmt auf Ihre Anwendung
  • Applikationshilfen zum Verlegen
  • Optionale Kleinserienfertigung
  • Bedruckte Varianten möglich

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Capra Grip Antirutsch-Produkte

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Klebeband Produktübersicht

Auf unserer Klebeband-Hauptseite finden Sie alle Produkte aus dem Hause Krückemeyer!

Antirutsch-Produkte nach Ihren Bedürfnissen

Keine Sonderanfertigungen benötigt

Reichen herkömmliche Antirutschstreifen aus?

Der Unternehmer Erdmann ist seit Jahren erfolgreich als Hersteller von Baumaschinen im internationalen Geschäft tätig. Zum sicheren Ausrüsten seiner Fahrzeuge gehört auch das Aufbringen von selbstklebenden Antirutschbelägen auf Trittstegen und Gehbereichen seiner Maschinen.

Herkömmliche Antirutschstreifen zugeschnitten in Standardmaßen wurden bisher zur Trittsicherung auf den Baumaschinen verwendet. Damit wurden Kantenprofile für Treppen bei Auf- und Abstiegen ins Führerhaus sowie auf Trittstege und Arbeitsplattformen zur Instandhaltung ausgerüstet.

Herausforderungen kommen mit der Individualität

Sicherheit gewährleisten und individuelles Produktdesign

Für einen neuen Look der Baumaschinen sowie pragmatischere Produktdesigns von Anbauteilen, passten herkömmliche Antirutschstreifen nicht mehr genau und erfüllten daher keine sicherheitsrelevanten Aufgaben.

Ein eigener Zuschnitt vor Ort gestaltete sich durch die harte Antirutschschicht der Materialien als schwierig und das Ergebnis als unschön. Erdmann benötigte designbedingt für die sicherheitsrelevanten Gehbereiche recht filigrane Formen, abgerundete Beläge sowie eckige oder abgeschrägte Streifen.

Antirutsch-Materialien passgenau und individuell

Individuelle Formen für neue Zeiten

Um die Antirutschmaterialien wieder passgenau und flächendeckend verkleben zu können, stieß der Unternehmer auf eine spezielle Lasertechnologie, um Formteile aus Antirutschmaterialien exakt nach Zeichnung herstellen zu lassen.

Altbewährtes im neuem Design

Sicherheit kann auch gut aussehen

Zudem konnte Erdmann auf verschiedene Farben und transparente Rutschhemmungen zurückgreifen, die ebenso in Sonderformen gelasert werden und sich fast unsichtbar in das Gesamtbild der Baumaschinen einfügen.

Testen Sie unverbindlich Ihre individuelle Produktlösung!

Abgestimmt auf Ihre Anwendungen und Produkte fertigen wir auf Wunsch für Sie eine Testserie! Andere hochkarätige Kunden profitieren heute schon von unseren Möglichkeiten. Lassen Sie sich von uns herstellerunabhängig beraten.

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​​​​​​​Antirutsch: Alles Wissenswerte im Überblick

Für sämtliche Arbeitsbereiche in Industrie, Produktion und Logistik werden selbstklebende Antirutsch-Produkte eingesetzt, um Mitarbeiter vor dem Ausrutschen zu schützen oder das Verrutschen von Gegenständen zu verhindern.

Universelles Material

Geeignet für die normale Beanspruchung mit einer grobkörnigen Oberfläche für den universellen Einsatz auf allen Gehbereichen. Das „klassische“ Antirutschmaterial zur Verwendung bei vielen „herkömmlichen“ Einsatzzwecken.

Verformbares Material

Verformbares Antirutschmaterial in verschiedenen Farben und Mustern zur Verwendung auf Riffelblechen. Einsatz generell auf unebenen Untergründen, da sich die Form den Unebenheiten des Bodenbelags anschmiegt.

Extra starkes Material

Sehr grobkörniges Material für harte Beanspruchung in grob verschmutzten Bereichen mit starker Rutschhemmung.

Nachleuchtend | fluoreszierend

Nachleuchtendes Material zur Kennzeichnung von dunklen Gehbereichen und Fluchtwegen.

Nasszone

Leichteres, fußschonendes Material mit feiner Körnung für die Rutschhemmung in Nasszonen.  Anwendung in Duschräumen, auf Booten oder in Schwimmbädern.

Transparente Ausführungen

Durchsichtiges grobkörniges Material in verschiedenen Stärken.

Verschiedene Farben

Unterschiedliche Signalfarben, Warnmarkierungen und gestreifte Muster (richtungsweisend) mit Signalwirkung.

Antirutsch-Produktarten im Überblick

Antirutschbelag

:

Selbstklebendes Antirutschmaterial in individuellen Maßen und Formen. Zuschnitt auf Länge und Breite oder Herstellung als Formteil mittels Lasertechnologie.

  • Zusätzliches Ausrüsten von Gehbereichen
  • Unterschiedliche Rutschhemmklassen
  • Individuelle Maßanpassung

Antirutsch-Pad

:

Selbstklebender Antirutschbelag, der individuell in sämtlichen zweidimensionalen Formen mittels Stanz- und Lasertechnologie angefertigt werden kann.

  • Nachträgliches Ausrüsten von Gehbereichen möglich
  • Individuelle Formen auf Wunsch

Gehwegplatten

:

Individuell zugeschnittene, selbstklebende Oberflächen bei Gehwegplatten für sichere Gehwege, ausgerüstet mit grobkörniger Antirutschbeschichtung oder selbstklebendem Antirutschbelag.

  • Nachträgliches Ausrüsten der Platten möglich
  • Rutschhemmung anpassbar an Einsatzbereiche
  • Einfaches Auswechseln bzw. Erneuern des Antirutschmaterials

Antirutschfolie

:

Meist dünne Folie mit rutschhemmenden Eigenschaften für Treppenstufen oder als Schutz zum Verrutschen von Gegenständen. Generell "leichtere" Variante ohne Körnung entgegen den grobkörnigen Alternativen.

  • Herstellung in individuellen Maßen
  • Individuelle Formen

Anti-Rutsch-Klebeband

:

Ein Klebeband mit grobkörniger, rutschhemmender Oberfläche aufgewickelt als Rolle mit individueller Breite und Länge.

Antirutsch-Tape

:

Alternative Bezeichnung für Anti-Rutsch-Klebebänder.

Antirutschband

:

Grobkörnige, selbstklebende Antirutschmaterialien in verschiedenen Längen und Breiten aufgewickelt auf einer Rolle. Neben grobkörnigen Ausführungen können auch andere rutschhemmende Materialien, wie z.B. Gummi, selbstklebend ausgerüstet werden.

Meterware

:

Antirutschstreifen als Zuschnitt in bestimmten Längen für individuelle Einsatzzwecke.

Antirutschstreifen

:

Selbstklebende Antirutschbänder in kurzen Längen und individuellen Breiten zugeschnitten aus Rollenware (Antirutschbändern).

Kantenprofile | Treppenkantenprofile

:

Antirutschstreifen zur Rutschhemmung auf Treppenstufen. Meist Metallprofile ausgerüstet mit einer selbstklebenden Antirutschoberfläche zur Verhinderung von Stürzen auf Treppen und Kanten bei Gehwegen.

Aufkleber | Sticker

:

Selbstklebende, grobkörnige Klebepads mit Antirutschwirkung in individuellen Formen hergestellt mittels Stanz- und Lasertechnologie passgenau für individuelle Anwendungen.

Punkte | Pfeile | Winkel

:

Runde und individuelle, selbstklebende Formteile aus Antirutschmaterialien hergestellt mittels Stanz- und Lasertechnologie in verschiedenen Farben für individuelle Gehbereiche.

Alternative: Antirutschbeschichtung | Lacke | Paste

:

Grobkörnige Farbe zum Aufstreichen auf verschiedene Böden als Rutschhemmung. Nachteil zu den selbstklebenden Varianten ist das fehlende Austauschen der Materialien, sofern die Rutschwirkung (Körnung) sich abgenutzt hat.

Alternative: Antirutschmatte

:

Der Klassiker als temporärer Rutschschutz. Meist ähnlich einer Fußmatte mit rutschhemmenden Eigenschaften aus Gummi für den temporären, flexiblen Antirutscheinsatz. In der Regel nicht selbstklebend ausgerüstet und damit auch nicht fest mit dem Fußboden verbunden.

Anti-Rutsch in Ihrem Betrieb

Fußbodenoberflächen müssen unter Berücksichtigung der Art ihrer Nutzung, sowie der zu erwartenden rutschigen Stoffe (z.B. Wasser, Fette, Öle oder Staub) eine sichere und barrierefreie Benutzung ermöglichen. Ein adäquates Antirutsch-Produkt ist daher ein fester Bestandteil der Böden und Gehwege in Ihrem Betrieb!

Welches Anti-Rutsch-Produkt ist für Sie geeignet?

Hierzu müssen zunächst ein paar Fragen zur Anwendung geklärt werden:

  • Soll die Rutschhemmung im Innen- oder Außenbereich aufgebracht werden?
  • Auf welchem Untergrund soll das Antirutschmaterial aufgebracht werden?
  • Gibt es Vorschriften hinsichtlich Rutschhemmklassen für den Anwendungsbereich?
  • Wie hoch ist der Grad der Schräge auf den Gehwegen?
  • Existieren Einwirkungen durch Umwelt- oder Witterungseinflüsse?
  • Wie hoch ist der Grad der Verschmutzung im Arbeitsumfeld?
  • Sind die Rutschbeläge Flüssigkeiten, wie Chemikalien, Laugen, Ölen oder Fetten ausgesetzt?
  • Welche Belastungen wirken auf den Fußboden?
  • Wie hoch ist die Beanspruchung durch überfahrende Flurförderfahrzeuge?
  • Wie hoch ist die Traglast der zu transportierenden Verkehrsmittel und Gegenstände?
  • Welches Schuhwerk ist für die Mitarbeiter vorgeschrieben?
Bei der Wahl der richtigen Rutschhemmung spielt die Inanspruchnahme des Bodens, wie die Gehgeschwindigkeit, die Art des genutzten Schuhwerks und ggf. das erforderliche Tragen von Lasten eine entscheidende Rolle!

Häufig gestellte Fragen über Antirutschmaterialien

Wofür benötigt man Antirutsch-Materialien?

Weit über die Hälfte der Arbeitsunfälle werden durch AusgleitenStürzen oder Stolpern verursacht. Anti-Rutsch-Produkte, wie z.B. Antirutschstreifen, dienen ausschließlich dazu Unfälle zu vermeiden, bei denen Personen zu Schaden kommen könnten. Sie garantieren als Fußbodenbelag Trittsicherheit und eine ausgezeichnete Rutschhemmung auf trockenen, glatten, nassen sowie ölverschmierten Böden und können schnell und einfach aufgebracht werden.

Welche Produkte zur Rutschhemmung gibt es?
  • Antirutsch Beschichtungen bzw. Farben aufgetragen auf Oberflächen
  • Anti-Rutsch-Klebebänder in verschiedenen Materialien und Farben
  • Antirutschstreifen und Formstanzteile aus Antirutschmaterialien
  • Antirutschfolien und -matten zur Ladungssicherung
  • Antirutschbeläge zum aufkleben oder aufstreichen
  • Selbstklebende Antirutschfolien (ohne Körnung) für Gehbereiche
  • Rutschhemmung für Teppiche
  • Gummifüße bei Möbeln
  • Antirutschmatten
  • uvm.
Wo werden Antirutschmaterialien eingesetzt?

Überall dort, wo sich Personen bewegen oder aufhalten müssen und ein sicherer Gang bzw. Stand notwendig sind, ist eine Rutschhemmung erforderlich.

Diese kann auf allen begehbaren Oberflächen, Trittstegen, Treppen, Aufgängen, Einstiegen, 
Plattformen, Gehwegen oder Leitern aufgebracht werden. Als verformbares Material können selbstklebende Antirutschstreifen z.B. unterstützend auf Riffelbleche aufgeklebt werden, um bei Nässe ein Ausgleiten zu vermeiden und eine doppelte Sicherheit zu gewährleisten.

Was sind technische Regeln für Arbeitsstätten (ASR)?

Die Technischen Regeln für Arbeitsstätten sehen eine Gefahrvermeidung im Betrieb vor. Sie liefern aktuelle Erkenntnisse aus Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie weitere arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse und geben diese als Richtlinien zur Gefahrenvermeidung für das Betreiben und Einrichten von Arbeitsstätten vor.

Was sind Rutschhemmklassen?

Im betrieblichen Alltag gelten die technischen Regeln für Arbeitsstätten bei Fußböden (ASR A 1.5/1,2). Rutschhemmklassen zeigen den nötigen Grip von Fußböden bzw. deren Oberflächen zur Gefahrenvermeidung auf. Je höher die Gefahr des Ausrutschens in einem bestimmten Gehbereich ist, desto höher muss der R-Wert, also die Rutschhemmklasse sein. Diese Bewertungsgruppen bzw. Rutschhemmklassen (R-Gruppen) beginnen bei R9 als geringste Rutschhemmung und reichen bis R13 als höchste Anforderung. Selbstklebende Antirutschbeläge müssen zudem die rechtlichen Vorgaben der EWG-Richtlinie 89/391 + DIN 51130 erfüllen.

Was bedeutet Rutschhemmung R9?

R9 ist die Bezeichnung für eine geringe Rutschhemmung mit niedrigem Grip. Anti-Rutsch-Produkte dieser Art sind in der Regel für private Bereiche geeignet und bieten eine Trittsicherheit bei einem Neigungswinkel von 3° bis 10° auf schrägen Untergründen.

Was bedeutet Rutschhemmung R10?

Die Bezeichnung R10 steht für einen normalen Grip. Anti-Rutsch-Produkte dieser Art bieten eine Trittsicherheit bis zu einem Neigungs­winkel von 10° bis 19°.

Was bedeutet Rutschhemmung R11?

R11 steht als Rutschhemmklasse für einen erhöhten Grip und ist trittsicher bis zu einem Neigungs­winkel von 19° bis 27° auf schrägen Untergründen.

Was bedeutet Rutschhemmung R12?

Die Rutschhemmklasse R12 besitzt einen großen Grip und liefert eine Trittsicherheit bis zu einem Neigungs­winkel von 27° bis 35°.

Was bedeutet Rutschhemmung R13?

Die Rutschhemmung mit der Klasse R13 steht für einen sehr großen Grip bis zu einem Nei­gungswinkel von über 35°.

Wann ist ein Fußboden trittsicher?

Ein Fußboden ist trittsicher, wenn folgende Punkte erfüllt sind und diese im Zusammenspiel bei der betrieblichen Tätigkeit ein sicheres Begehen mit entsprechendem Schuhwerk ermöglichen:

  • Festigkeit des Untergrundes
  • Belastbarkeit entsprechend der Tätigkeiten
  • Ebenheit zur Vermeidung von Stolperfallen
  • Rutschhemmung bei glatten oder schrägen Oberflächen
  • Zertifiziert nach Rutschhemmklassen R9 bis R 13
  • Keine Bildung von Schmierfilmen auf der Oberfläche (Verdrängungsraum)
  • Außerdem müssen im Außenbereich Vorkehrungen getroffen werden (Fußmatten, Überdachungen etc.), die das Hineinbringen von Schmutz oder Nässe in den Innenbereich reduzieren.
Wann liegt eine Rutschgefahr vor?

Eine Rutschgefahr liegt vor, wenn die Möglichkeit besteht, dass (1) Beschäftigte ausrutschen oder (2) Fahrzeuge sowie (3) Einrichtungsgegenstände wegrutschen können. Dies gilt auch für Tätigkeiten auf Bau-, Land- und Forstmaschinen sowie LKW.

Wie entsteht eine Rutschgefahr?
  • Geringe Rutschhemmung des Fußbodens
  • Änderung der Rutschhemmung durch Verschleiß
  • Abtrag oder Verrutschen des Bodenbelags
  • Umfeldbedingungen durch Wasser, Schmutz, Öle oder Fette
Was ist eine geringe Rutschhemmung?
  • Die eingesetzte Rutschhemmung reicht für den Einsatzzweck nicht aus
  • Umwelt- und Witterungseinflüsse mindern die Rutschhemmung des Antirutschmaterials
  • Nicht beseitigte oder zu starke Verunreinigungen mindern die Rutschhemmung
Wie verändert sich die Rutschhemmung?
  • Wenn sich das Material im Laufe der Zeit abgenutzt hat und erneuert werden muss
  • Wenn die Rutschhemmung ausgetauscht wurde und die Neue nicht die Ansprüche an den Einsatzzweck erfüllt
  • Wenn sich die Fußbodenoberfläche ablöst und dadurch rutschige Bereiche entstehen
Wann kann ein Bodenbelag verrutschen?

Wenn Antirutschmaterialien nicht adäquat befestigt worden sind und diese sich beim herkömmlichen Einsatzzweck ablösen

Wie lange halten selbstklebende Antirutschmaterialien?

Die Körnungen können sich über die Zeit bei härterer Beanspruchung abnutzen und ihre Wirkung verlieren. Selbstklebende Elemente können einfach ausgetauscht werden und sind für den langfristigen Einsatz vorgesehen. Insbesondere bei aufgestrichenen Antirutschbeschichtungen ist die Nachbesserung recht aufwendig.

Wie kann ich Oberflächen mit selbstklebenden Antirutschmaterialien reinigen?

Die grobkörnigen Antirutschbeläge können schnell und einfach mit einem Besen, Wasser oder chemischen Mitteln gereinigt werden. Auch Reinigungsarbeiten mit Dampfstrahlgeräten hält der grobkörnige Antirutschschutz aus.

Sollten laut Hygiene- und Rechtsvorschriften Chemikalien bzw. chemische Reinigungsmittel eingesetzt werden, sind die Antirutschbeläge je nach Anwendungsgebiet resistent. Es muss individuell getestet werden, welchen Belastungen die Antirutschmaterialien bei der Reinigung und Anwendung ausgesetzt sind!

Gebrauchsanweisung und Anwendungsprobleme

Verlegeanleitung Antirutschmaterialien

Untergrund reinigen

:

Als erstes muss der zu beklebende Boden von Öl-, Fett- und Schmutzresten gereinigt werden. Ein gründliches Nachspülen mit Wasser sollte im Anschluss durchgeführt werden. Nachdem die zu verklebende Oberfläche vollständig abgetrocknet ist, kann mit dem Verlegen des Antirutschmaterials begonnen werden.

Temperatur beachten

:

Eine Mindesttemperatur von 4 °C bzw. bei Nasszonen von mindestens 10 °C sollte mindestens (!) herrschen, da darunter die Verklebung nicht mehr adäquat hält.

Grundierung auftragen

:

Für poröse bzw. rauhe Oberflächen muss eine Vorbehandlung mit einer Grundierung durchgeführt werden. Mit einem Pinsel oder einer Rolle wird eine spezielle Grundierung aufgetragen. Diese Vorbehandlung ermöglicht das erfolgreiche verkleben von Antirutschbelägen auf Untergründen aus Holz, Beton oder Naturstein.

Schutzliner abziehen

:

Nun kann der Schutzliner abgezogen werden. Vermeiden Sie dabei die freigesetzte Klebeschicht zu berühren.

Verlegen

:

Nun muss das Antirutschmaterial in Position gebracht und festgeklebt werden. Es sollte bei Kanten immer mit einem leichten Abstand zum Rand aufgeklebt werden, um Beschädigungen des Materials zu vermeiden! Die restliche Schutzabdeckung wird bei gewünschter Position einfach abgezogen und das Material angedrückt.

Klebefestigkeit herstellen

:

Durch das Andrücken mit einer Andruckrolle wird eine flächendeckend, langfristig haltende Klebeverbindung hergestellt. Für verformbare Materialien wird dabei ein Gummihammer verwendet.

Versiegeln

:

Beim Einsatz der Bänder in Bereichen, die Wasser oder sonstigen Flüssigkeiten ausgesetzt sind, wird empfohlen die Kanten mit einer Dichtmasse (Kantenschutz) zu versiegeln. Damit wird das Eindringen von Flüssigkeiten ausgeschlossen!

Pflege

:

Es wird empfohlen in regelmäßigen Zeitabständen die Festigkeit der aufgeklebten Antrirutschbeläge zu überprüfen. Zudem sollte die Oberfläche des Materials regelmäßig gereinigt werden, damit die rutschhemmende Wirkung durch Zusetzen mit Schmutz nicht beeinträchtigt wird. Zum Reinigen können ein Besen, chemische Reiniger oder Wasser verwendet werden.

Rutschhemmung nach ASR (Technische Regeln für Arbeitsstätten)

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige Punkte nennen, die einen Überblick über die wichtigsten Vorgaben bei Fußböden von Arbeitsstätten geben sollen. Eine adäquate Rutschhemmung erfüllt in der Regel alle diese Vorschriften!

Vorschriften bei Fußboden inkl. Rutschhemmung

Nach den technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) versteht man unter Fußböden nicht nur die statische Tragschicht, den Fußbodenaufbau oder die Oberflächenschicht, sondern auch Auflagen, wie z.B. Matten, Roste, Riffelbleche oder Teppiche. Somit ist auch ein aufgeklebter Antirutschbelag Bestandteil eines Fußbodens!

Normalzustand

:

Ein Fußboden einer Arbeitsstätte sollte so beschaffen sein, Instand gehalten und gereinigt werden, dass er im Arbeitsalltag bei allen auftretenden Belastungen, Witterungseinflüssen und sonstigen betrieblichen Gegebenheiten sicher benutzt werden kann.

Mängel

:

Sofern Mängel am Fußboden auftreten, müssen diese umgehend behoben werden. Ansonsten muss der Gehbereich mit einem Warnband abgesperrt werden.

Beschaffenheit

:

Der Fußboden darf keine Unebenheiten, Stolperstellen oder gefährliche Schrägen aufweisen. Sollte dies unvermeidbar sein, müssen geeignete Rutschhemmungen sowie Warn- und Markierbänder eingesetzt werden, um den Bereich zu kennzeichnen bzw. abzusichern.

Keine Neigung

:

Fußböden dürfen in der Regel keine Neigung besitzen, außer sie ist zweckmäßig zum Ablauf von Flüssigkeiten.

Resistent

:

Die erforderlichen Eigenschaften des Bodens müssen erhalten bleiben und dürfen nicht durch Flüssigkeiten, Säuren, Laugen, Hitze oder Vibrationen eingeschränkt werden.

Weitere gesundheitliche Gefährdungen

:

Fußböden müssen so beschaffen sein, dass sie keine spürbaren elektrostatischen Aufladungen, unzuträglichen Gerüche, Ausdünstungen, Emissionen, Klebstoffe oder Schimmelpilze absondern. Generell sollten emissionsarme Materialien verwendet werden!

Keine Aufnahme von Flüssigkeiten

:

Der Boden einer Arbeitsstätte darf keine Flüssigkeiten oder Gefahrenstoffe aufnehmen, da sich ansonsten daraus gesundheitliche Belastungen bzw. Brandgefahren ergeben. Zudem sollten Böden auch nicht die Möglichkeit bieten durch ihre Oberflächenbeschaffenheit Gefahrstoffe anzusammeln, sofern im Arbeitsbereich damit gearbeitet wird. Nach einer Reinigung dürfen demnach keine Rückstände auf der Oberfläche zurückbleiben.

Optische Gestaltung

:

Der Boden muss so gestaltet sein, dass das Begehen oder Befahren nicht eingeschränkt ist. Es dürfen keine Ablenkungen oder optische Täuschungen die Mitarbeiter beeinträchtigen, welche zu Arbeitsunfällen führen.

Reinigung

:

Der Fußboden einer Arbeitsstätte muss leicht zu reinigen sein, den entsprechenden Hygiene- und Rechtsvorschriften genügen und keine Rückstände gefährdender Stoffe hinterlassen.

Entsprechende Eigenschaften von Antirutsch-Produkten

Optimale Beschaffenheit

:

Grobkörnige, selbstklebende Antirutschmaterialien sind so beschaffen, dass sie bei allen auftretenden Belastungen, Witterungseinflüssen und sonstigen betrieblichen Gegebenheiten sicher eingesetzt und aufgebracht werden können.

Schnelles Auswechseln

:

Das Antirutschmaterial ist sehr strapazierfähig und kann schnell ausgewechselt werden, insbesondere wenn die grobkörnige Oberfläche sich abgenutzt hat.

Rutschhemmklassen R9 bis R13

:

Je nach Material können die grobkörnigen Antirutschbeläge für sämtliche Rutschhemmklassen eingesetzt werden.

Resistent

:

Die rutschhemmenden Materialien sind beständig gegenüber Säuren, Laugen, Hitze oder Vibrationen und kleben auf sämtlichen Untergründen.

Gesundheitliche Vorteile

:
  • Emissionsarmes Material
  • Keine elektrostatischen Aufladungen,
  • Keine unzuträglichen Gerüche, Ausdünstungen und Emissionen durch die Materialien und Klebstoffe

Keine Gefährdung

:
  • Keine Aufnahme von Flüssigkeiten oder Gefahrenstoffen
  • Keine gesundheitlichen Belastungen bzw. Brandgefahren
  • Keine Ansammlung von Gefahrstoffen durch Oberflächenbeschaffenheit
  • Keine Rückstände nach Reinigung

Optische Gestaltung

:

Die Antirutschbeläge sind in verschiedenen (Signal-)farben erhältlich und können zur Kennzeichnung entsprechend der Richtlinien auf der Arbeitsstätte aufgebracht werden.

Bei Stolperstellen durch Unebenheiten oder Vertiefungen sollte ein Bodenmarkierungsband als Warnmarkierung verwendet werden!

Das Antirutschmaterial klebt nicht

  • Der Untergrund ist vor dem Verkleben nicht adäquat gereinigt worden
  • Der Klebstoff des Antirutschmaterials ist nicht für den zu verklebenden Untergrund geeignet (Stichwort: Niederenergetische Oberflächen)

Das Antirutschmaterial löst sich ab

  • Generell ist hierbei das falsche Material für den gewünschten Einsatzzweck gewählt worden
  • Permanente Umwelteinflüsse, wie Weichmacher, Chemikalien, Wasser oder Temperaturen wirken auf das Antirutschmaterial bzw. dessen Klebstoff
  • Die Produktqualität ist mangelhaft

Das Antirutschmaterial besitzt kaum Rutschhemmung

  • Das Produkt ist nicht für die erforderliche Rutschhemmklasse geeignet
  • Das vorgeschriebene Schuhwerk der Mitarbeiter ist nicht entsprechend
  • Hohe Belastungen durch z.B. Flurförderfahrzeuge nutzen den Antirutschbelag zu sehr und zu schnell ab
  • Generell muss hier auf die Rutschhemmklasse (R9 – R13) und das entsprechende Antirutschmaterial geachtet werden
  • Das Produkt wurde nicht richtig gereinigt
Benötigen Sie eine individuelle Beratung?

Gemeinsam mit Ihnen finden wir die Ursache für Ihr Anwendungsproblem und verbessern Ihren Prozess mittels einer abgestimmten Produktlösung!

Einsatzgebiete von Anti-Rutsch-Produkten im Überblick

A B C D E F G H K L M N O P S Y
A
Antirutsch im Außenbereich

Für den Außenbereich darf es schon mal etwas grober sein. Extra starke, selbstklebende Antirutschlösungen können je nach Untergrund auch draußen eingesetzt werden. Auch verformbare Materialien sind geeignet, die beispielsweise Riffelbleche mit einem zusätzlichen Rutschschutz ausrüsten. Auf LKW, Bau- und Landmaschinen können die grobkörnigen, selbstklebenden Antirutschbeläge ebenfalls gut eingesetzt werden. Wichtig ist, dass ein entsprechender, wetterfester Klebstoff für den Untergrund verwendet wird und das Material äußeren Umwelteinflüssen trotzt.

Antirutsch im Innenbereich

Für den Innenbereich können verschiedene Arten von Antirutschprodukten in Frage kommen. Hierzu zählen Rutschmatten, Aufstriche oder eben selbstklebende Antirutschmaterialien. Manche Bodenbeläge, wie z.B. Fliesen, besitzen durch ihre Materialstruktur bzw. Beschichtung automatisch eine rutschhemmende Wirkung. Die verschiedenen Gehbereich und Böden können mit einer Vielzahl an selbstklebenden Materialien sicher ausgerüstet werden.

B
Bad

Rutschhemmung auf Boden, Dusch- oder Badewanne zur Vermeidung von Rutschunfällen in Nasszonen.

Baumaschinen

Bei Baumaschinen aller Art werden Trittstege, Leitern oder Arbeitsflächen mit Antirutschmaterial ausgerüstet, um Arbeitsunfälle durch Ausrutschen zu vermeiden. Häufig werden Bereiche zum Ein- und Ausstieg ins Führerhaus sowie Stand- und Gehflächen zur Instandhaltung ausgerüstet.

Behinderten WC

Im Bade- und Nasszonenbereich werden Böden sowie Dusch- oder Badewannen zur Vermeidung von Rutschunfällen mit Antirutschstreifen oder -punkten ausgerüstet.

Beton

Betonelemente aus Schalungsformen besitzen oftmals eine glatte Oberfläche. Je nach Glätte der Oberfläche bzw. Verwendungszweck ist es ratsam einen Rutschschutz aufzubringen. Bestes Beispiel wären hier Treppenstufen aus Beton.

Bleche | Riffelbleche | Tränenbleche

Riffelbleche beinhalten durch ihre Oberflächenstruktur ab Werk eine rutschhemmende Wirkung. Allerdings reicht dieser bei nassen, öligen oder schlammigen Umgebungen nicht aus! Ein selbstklebendes, verformbares Material kann zudem auf die Oberfläche aufgebracht werden. Das Profil der Bleche wird dadurch nicht verdeckt und erfüllt weiterhin seinen Einsatzzweck. Der zusätzliche, grobkörnige Rutschschutz bewirkt eine doppelte Schutzwirkung in den genannten Arbeitsumgebungen.

Boot

Zum sicheren Fortbewegen werden bei Booten, Yachten oder Segelschiffen das Außendeck sowie Aufgänge, Treppen und Gehwege unterdeck mit besonderen Antirutschstreifen ausgestattet. Insbesondere Nasszonen im Innen- und Außenbereich, Pools und sämtliche Sanitärbereiche können trittsicher und rutschfest ausgerüstet werden.

C
Containerschiffe

Treppen, Trittstege, Leitern, Rampen in Maschinen- und Frachträumen, Gehwege, Verladezonen, Arbeitsplattformen, Wohn-, Wasch- und Schlafbereiche werden mit speziellen Antirutschmaterialien ausgerüstet und verhindern Arbeitsunfälle in allen Bereichen auf und unter Deck.

D
Dusche | Duschräume

Rutschhemmung durch selbstklebende Punkte und Streifen in der Duschwanne.

E
Edelstahl | Metalle

Sämtliche begehbare, (geschliffene) Metalloberflächen besitzen eine glatte Oberfläche, auf die eine rutschhemmende Applikation aufgebracht werden kann.

F
Feuerwehr

Antirutschstreifen werden häufig im und am Fahrzeug aufgebracht sowie in der Feuerwache auf den Einsatzwegen. Generell finden sie Einsatz bei Einstiegen, Tritt- Arbeitsflächen, auf Fahrzeugdächern, Leitersprossen und Gehwegen.

Fliesen

Fliesen haben in der Regel eine glatte und rutschige Oberfläche. Die meisten Bodenfliesen besitzen allerdings eine Oberflächenstruktur, die eine rutschhemmende Wirkung besitzt. Außerdem haben die Fugen der verlegten Fliesen eine positive Antirutschwirkung. Besonders deutlich wird dies beim Verlegen eines Mosaiks. Natürlich können auf Fliesen auch Antirutschfolien oder selbstklebende transparente Antirutschbeläge aufgebracht werden.

Fluchtwege | Fluchttreppe

Nachleuchtende Antirutschstreifen aus "Glow Tape" werde zur Kennzeichnung und zum sicheren Fortbewegen auf allen Fluchtwegen eingesetzt. Außerden werden sie für dunkle Gehbereiche eingesetzt, um diesen zu markieren und einen sicheren Tritt zu gewährleisten.

G
Gabelzinken

Antirutschmaterialien zur Verhinderung des Wegrutschens der Ladung beim Staplertransport.

Garage

Sicheres Fortbewegen auf öligen, nassen oder schmutzigen Gehbereichen.

Glas

Natürlich ist Glas von seiner Beschaffenheit kein Untergrund, den man gerne ohne Rutschhemmung betreten würde. Sollte das doch der Fall sein, zum Beispiel transparente Antirutschbänder aufgeklebt werden.

Granit poliert | Marmor

Diese beiden Materialien findet man häufig als Türschwellen oder im Gartenbereich wieder. Rutsch- bzw. Fußmatten helfen hier Rutschunfälle zu vermeiden. Natürlich können auch individuelle Antirutschmaterialien in verschiedenen Farben oder transparent, nicht zu letzt wegen des Designs, aufgeklebt werden.

Güterzüge

Bei Güterzügen wird eine Rutschhemmung bei Einstiegen, Arbeitsplattformen, Rampen zum Be- und Entladen sowie auf Trittbereichen auf Güter- & Schüttgutwagen eingesetzt.

H
Hebebühne | Leiter | Gerüst

Antirutschstreifen bieten bei Leitersprossen, Arbeitskörben und Gehwegen auf Gerüsten einen sicheren Stand und rüsten Aufstiege sowie Trittbereiche arbeitssicher aus. Oftmals werden Gefahrenzonen mit einer Rutschhemmung ausgestattet, wie z.B. die letzte Sprosse einer Leiter.

Holz | Holzbelag | Holztreppen | Holzstufen

Ja auch bearbeitetes Holz kann als begehbarer Untergrund zur Rutschgefahr werden. Auch im selbstklebenden Antirutschbereich gibt es hier eine Vielzahl an Möglichkeiten, Materialien und Klebstoffen, die helfen den Holzboden rutschfest auszurüsten.

K
Krane

Gerade bei einem Arbeitsplatz in enormer Höhe muss das Fortbewegen sicher sein. Am und auf dem Kran können Antirutschstreifen an Leitern, Stand- und Gehbereichen, insbesondere Aufstiegen zum Führerhaus, aufgebracht werden.

Kreuzfahrtschiffe

Analog zum Containerschiff finden Antirutschstreifen auch bei Kreuzfahrtschiff viele Einsatzbereiche. Sie dienen als Rutschhemmung für Treppenhäuser, Flure, Maschinen- und Lagerräume, Kabinen, Nasszonen, Sanitärbereiche, Pools und Schwimmbäder sowie Aufgänge und Gehwege auf und unter Deck.

Küchen

Antirusch für ölige und fettige Böden.

Kunststoff

Sollte der Gehbereich aus Kunststoff sein, bietet es sich auch an diesen rutschfest auszurüsten. Generell hat man bei selbstklebenden Belägen keine Probleme. Man sollte nur darauf achten, dass Weichmacher nicht das Material bzw. dem Klebstoff schaden und somit keine sichere Rutschhemmung mehr möglich ist.

L
Ladefläche | Ladungssicherung

Manche Antirutschstreifen können ebenfalls als rutschhemmende Unterlage zur Verhinderung des Wegrusches der Güter auf Läde- und Stellflächen eingesetzt werden.

Landmaschinen

Antiruschmaterialien werden bei Traktoren, Mähdreschern und sonstigen Erntemaschinen auf Trittstegen, Leitern und Arbeitsplattformen aufgebracht und bieten beim Betrieb und Instandhaltungsarbeiten einen sicheren Tritt und Halt.

Linoleum

Der ökologische Bodenbelag ist ähnlich dem Holz auch nicht vor Rutschgefahren ausgenommen. Hier können Antirutschfolien oder transparente Antirutschmaterialien aufgebracht werden, um die Optik zu bewahren.

LKW | Nutzfahrzeuge

Bei sämtlichen Nutzfahrzeugen bieten Antirutschstreifen einen sicheren Einstieg ins Führerhaus sowie das sichere Ausrüsten von Geh- und Standflächen auf Ladebereichen.

M
Marine

Für die Marine existieren spezielle Antirutschmaterialien, die als Streifen auf Trittstegen, Leitern, Gehwegen und Plattformen auf dem Außendeck aufgerbracht werden. Unter Deck kommen entsprechende Materialien für Treppenhäuser, Gänge, Maschinenräume sowie Dusch- und Waschbereiche zum Einsatz.

N
Naturstein

Sofern Naturstein als Gehweg im Garten oder in anderen Bereichen eingesetzt, kann die (polierte) Oberfläche oftmals glatt und rutschig sein. Je nach Einsatzzweck und Anwendung (innen oder außen) muss ein adäquater Rutschschutz auf den Natursteinuntergrund abgestimmt werden.

O
Öffentliche Gebäude

Generell rutschsicheres Ausrüsten aller Gehbereiche.

P
Parkett

Auch hier können Antirutschfolien oder transparente Antirutschmaterialien aufgebracht werden, die der Optik nicht schaden und eine adäquate Rutschhemmung herstellen.

S
Schwimmbad | Freibad | Pool

Zum sicheren Fortbewegen auf dem Außendeck sowie bei Aufgängen, Treppen und Gehwegen. Insbesondere bei Nasszonen, Pools und sämtlichen Sanitärbereichen.

Skateboard

Rutschhemmende, aufgeklebte Oberfläche des Skateboards für festen Grip beim Skaten.

Sport- & Spielgeräte

Rutschschutz für Rampen, Schwebebalken und Laufwege beim Hundesport sowie für Klettergerüste auf Spielplätzen. Im Sport- und Spielbereich liefern Antirutschstreifen einen Rutschschutz für Rampen, Schwebebalken und Laufwege beim Hundesport sowie für Klettergerüste auf Spielplätzen.

Treppe | Rollstuhlrampe

Für Treppen, Rollstuhl- und Auffahrtsrampen können Antirutschstreifen als Rutschschutz im Innen- sowie Außenbereich eingesetzt werden.

Wohnmobile

Bei Wohnmobilen werden Antirutschmaterialien bei Einstiegen und Leitern im Wohn- und Schlafbereich sowie für Böden in Bad und Dusche eingesetzt.

Y
Yacht

Zum sicheren Fortbewegen auf dem Außendeck sowie bei Aufgängen, Treppen und Gehwegen. Insbesondere bei Nasszonen, Pools und sämtlichen Sanitärbereichen.

Die Krückemeyer GmbH aus Wilnsdorf

Die Krückemeyer GmbH ist ein Fertigungsbetrieb mit integriertem technischen Großhandel für individuelle Klebebänder, Schleifmittel, Produkt- und Oberflächenschutz sowie selbstklebenden Schaumstoffen. Neben diesen Disziplinen bieten wir mit unserer Eigenmarke Capra Grip eine große Auswahl von selbstklebenden Anti Rutsch Materialien in individuellen Maßen und Formen an.

Autor

Daniel Giehl

  • Experte für Antirutschbeläge & Schleifmittel
  • Produktmanager Capra Grip | Außendienst | Vertrieb
  • antirutsch@krueckemeyer.de | Tel. 02739/801-0
Inhaltsverzeichnis

Unsere Fertigungsmöglichkeiten erlauben es uns, noch gezielter auf Ihre Anwendungen einzugehen, indem wir Antirutschbeläge, wie 3M Safety-Walk oder Capra Grip, exakt auf Ihre Anwendungen und Bedürfnisse zuschneiden.

  • Vielzahl an unterschiedlichen Materialien
  • Ausführungen mit unterschiedlichen Eigenschaften
  • Dazu eine große Farbauswahl für unterschiedliche Materialien
  • Rollenware in individuelle Längen und Breiten
  • Individuelle Antirutschstreifen in Sondermaßen
  • Individuelle Antirutsch-Aufkleber als Stanz- oder Laserteil

Antirutschbelag: Fertigungsmöglichkeiten

Die klassischen Antirutschbeläge aus Mineralkorn werden mittels Stanz- und Lasertechnologie in ihre individuelle Form gebracht. Auch werden individuelle Rollenlängen und -breiten auf Wunsch passgenau für Sie angefertigt werden.

Individuelle Materialien

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Wir haben Zugriff auf eine Vielzahl an unterschiedlichen Antirutschmaterialien, die in verschiedenen Materialien, Typen, Farben, transparent oder fluroeszierend (leuchtend) für Ihre Einsatzzwecke geeignet sind. Wir beraten Sie gerne hierzu herstellerunanabhängig und stimmen gemeinsam mit Ihnen das passende Material für Ihre Bedürfnisse ab.

  • Verschiedene Ausführungen
  • Verschiedene Farben
  • Bedruckbar

Individuelle Rollenbreiten

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Wir haben die Möglichkeit die benötigte Rollenware auf Ihre individuelle Breite zuzuschneiden, sodass der Antirutschbelag millimeter genau für Ihre Zwecke eingesetzt werden kann. 

Individuelle Rollenlängen

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Durch unsere Schneidspulverfahren sind wir in der Lage für Sie individuelle Laufllängen anzufertigen.

Antirutschstreifen

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Sofern Sie maßgenaue Strefien benötigen, können wir diese auf die entsprechenden Wunschbreiten und -längen zuschneiden.

Formstanzteile

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Wir passen das Material hinsichtlich Form, Abmessung und Einsatzzweck exakt Ihren Bedürfnissen an. Verschiedene Maße, Formen und Geometrien werden auf Kundenwunsch mittels Stanztechnologie individuell für die nötigen Einsatzgebiete angefertigt. Hierbei können auch Innenausstanzungen in sämtlichen Geometrien vorgenommen werden.

Laserteile

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Analog zur Stanztechnologie können besonders harte Materialien in individuellen Formen, in allen erdenklichen zweidimensionalen Geometrien hergestellt werden.

Klebstoffwechsel

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Um die perfekte Klebkraft auf jedem Untergrund zu gewährleisten, können Sie bei uns auf eine große Auswahl unterschiedlichster Klebstoffe zurückgreifen, die auf dem Safety-Walk-Material aufgebracht werden. Somit wird ein sicherer Halt auf dem jeweiligen Untergrund gewährleistet.