Antirutschbänder & Antirutschbeläge für alle Anwendungen

  • Vielzahl an Antirutschmaterialien für unterschiedliche Einsatzgebiete
  • Zuschnitt der Rollenware auf Ihre Wunschmaße
  • Sonderformen mittels Stanz- und Lasertechnologie
  • Vielzahl an Klebstoffen für unterschiedliche Untergründe
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Ratgeber Antirutschband

1. Alles Wissenswerte über selbstklebende Antirutschbänder

1.1 Was sind Antirutschbänder?

Antirutschbänder, wie z.B. 3M Safety-Walk, sind selbstklebend ausgerüstete Antirutschbeläge zum Personenschutz, die ähnlich wie Schleifgewebe eine raue bzw. grobkörnige Oberfläche besitzen. Das grobkörnige Material, aufgeklebt auf Böden, Trittstegen von Fahrzeugen oder anderen begehbaren Oberflächen, verhindert Betriebsunfälle durch Ausrutschen, Stürzen oder Stolpern.

Die rutschfesten Unterlagen bestehen aus hochwertigen Materialien, sind extrem belastbar und überzeugen durch ihre Langlebigkeit bei dauerhafter Verklebung.

Selbstklebende Antirutschbänder sind allerdings nicht zu verwechseln mit Antirutschmatten, die z.B. zur Ladungssicherung beim Transport verwendet werden. Außerdem existieren zudem noch Antirutschbeläge, die auf der Oberfläche aufgestrichen werden.

1.2 Warum sollte man Antirutschbänder im Einsatz haben?

Weit über die Hälfte der Arbeitsunfälle in Deutschland passieren durch AusgleitenStürzen oder Stolpern. Die selbstklebenden Antirutschbänder dienen ausschließlich dazu diese Unfälle zu vermeiden, bei denen Personen zu Schaden kommen könnten. Sie garantieren als Trittsicherung und Fußbodenbelag eine ausgezeichnete Rutschhemmung auf trockenenglattennassen oder ölverschmierten Böden und können schnell und einfach aufgeklebt werden.

1.3 Einige rechtliche Hintergründe zur Arbeitssicherheit und Antirutschbändern

Im betrieblichen Alltag gelten die technischen Regeln für Arbeitsstätten bei Fußböden (ASR A 1.5/1,2). Mit der Rutschhemmklasse bis zu R13 besitzen Antirutschbänder die maximale Rutschhemmung zur Gefahrenvermeidung. 

  • Die Technischen Regeln für Arbeitsstätten „Fußböden“ ASR A 1.5/1,2 sehen eine Gefahrvermeidung im Betrieb vor. Hierzu werden für unterschiedliche Rutschgefahren in Bewertungsgruppen für Fußböden in verschiedenen Arbeitsräumen und -bereichen im Anhang der ASR A1.5/1,2 aufgeführt.
  • Diese Bewertungsgruppen beginnen bei R 9 (geringste Anforderung) und reichen bis R 13 (sehr hohe Anforderungen)
  • Alle Antirutschbänder sind entsprechend dieser Anforderungen geprüft.
  • Antirutschbänder erfüllen die rechtlichen Vorgaben der EWG-Richtlinie 89/391 + DIN 51130

1.4 Wie werden Antirutschbänder bzw. Antirutschstreifen verwendet?

Aufgebracht werden die Zuschnitte selbstklebend auf allen begehbaren OberflächenTrittsteigenTreppen, AufgängenEinstiegenPlattformenGehwegen und Leitern. Also überall dort, wo sich Personen bewegen oder aufhalten müssen und das Antirutschmaterial für den sicheren Gang und Stand notwendig ist. Auch kann es als verformbares Material auf Riffelbleche zum doppelten Halt aufgeklebt werden.

Individuelle Längen und Breiten können ebenfalls als individuelle Rollenzuschnitte für Ihre Anwendung angefertigt werden. Sofern manche Ecken und Kanten nicht mit herkömmlichen Maßen des Materials abgeklebt werden können, können mittels Stanz- und Lasertechnologie die Antirutschmaterialien in Sonderformen als selbstklebende Formstanzteile angefertigt werden. Auch ist dies mit Innenausstanzungen bei Bedarf möglich.

Sollten die herkömmlichen Antirutschbänder auf den jeweiligen Untergründen nicht kleben, sind wir in der Lage den standardisierten Klebstoff gegen einen geeigneteren auszutauschen!

1.5 Wo werden Antirutschbänder eingesetzt?

Die häufigsten Einsatzbereiche sind FußbödenTreppen und Leitern. Kurzum: Antirutschbeläge finden auf allen begehbaren Oberflächen Anwendung, egal ob es sich um Böden oder Fahrzeuge handelt.

  • Bau- & Landmaschinen - Tritte und Stege zur 
  • Nutzfahrzeuge - Einstiege und Laderampen
  • Wohnmobile - Nasszonen im Badezimmer
  • Treppen & Rampen - Sicherer Grip für Leitersprossen oder Rollstuhlrampen
  • Leitern & Gerüste - Leitersprossen und Gehstege
  • Schwimmbäder & Pools - Einstiege, Treppen und Gehwege
  • Sanitärbereiche - Z.B. Großraumduschen
  • Feuerwehr - Fahrzeugaufbauten, Einstiege und Trittsteige
  • Sport- & Spielgeräte - Hundesport oder Klettergerüste 

2. Typische Antirutschbänder im Überblick

2.1 3M Safety-Walk Universal

Für alle glatten Oberflächen mit intensivem Personen- oder leichtem Fahrzeugverkehr (Treppen, Gänge, Rampen, Fabrikations- und Lägerräume, Leitern, Trittflächen etc.) – Erhältlich in den Farben Schwarz, Transparent, Gelb, Grün, Braun & nachleuchtend.
Rutschhemmung R13

2.2 3M Safety-Walk Verformbar

Für alle unebenen, gekrümmten oder profilierten Flächen (Well- und Riffelbleche, Stahlleitern und –treppen, Aufgänge an Maschinen und Fahrzeugen etc.) – Erhältlich in den Farben Schwarz & Gelb.
Rutschhemmung R13

2.3 3M Safety-Walk Extra Stark

Für alle Oberflächen, wo trotz hoher Beanspruchung und starker Verschmutzung eine dauerhaft gute Rutschhemmung gefordert wird (auf Trittflächen von LKWs, Traktoren, Baufahrzeugen, Kränen, Baumaschinen etc.). – In der Farbe Schwarz erhältlich.
Rutschhemmung R13

2.4 3M Safety-Walk Nasszone medium oder fein

Für alle glatten Oberflächen in Barfuß- und Nasszonenbereichen (auf Booten, Wassersport- und Fitnessgeräten etc.). – In den Farben Transparent, Schwarz, Grau und Weiss erhältlich.
Rutschhemmung R10

1. Antirutschbänder und ihre verschiedenen Einsatzgebiete

Antirutschbänder, wie z.B. 3M Safety-Walk, werden bei allen begehbaren Oberflächen eingesetzt, die beim Arbeitseinsatz im Betrieb oder am Fahrzeug einen sicheren Halt bzw. Gang gewährleisten müssen. Häufig werden die selbstklebenden Antirutschbänder dort auf Fußböden, Treppen oder Leitern aufgeklebt. Nasse, glatte, trockene oder ölverschmierte Oberflächen, die betreten werden müssen, werden durch Antirutschbelage sicherer und es können so unzählige Unfälle vermieden werden.

Erfahren Sie auf dieser Seite einige Beispiele der vielfältigen Anwendungsgebiete mit 3M Safety-Walk-Antirutschbelagen. Die verschiedenen Varianten bieten viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten in Industrie, Logistik, Personenbeförderung, Feuerwehr und vielem mehr. Im betrieblichen Alltag gelten dabei die technischen Regeln für Arbeitsstätten bei Fußböden (ASR A 1.5/1,2).

Mit der Rutschhemmklasse bis zu R13 besitzen unsere Produkte die maximale Rutschhemmung zur Gefahrenvermeidung. Antirutschbänder erfüllen zudem die rechtlichen Vorgaben der EWG-Richtlinie 89/391 + DIN 51130.

1.1 Extra starke Antirutschbänder bei schweren Baumaschinen

Auf Muldenkippern, Baggern, Kranen, Raupen oder mobilen Förderbändern können sehr starke Antirutschbänder lebensgefährliche Situationen vermeiden. Auf großen Baumaschinen gibt es viel Fläche, Tritte, Stege und Plattformen, die betreten werden müssen. Z.B. begehbare Motorabdeckungen oder Ausleger auf Kranen und Förderbändern.

Der Mitarbeiter muss sich zur Bedienung, Inspektion oder Instandhaltung der Fahrzeuge bewegen. Hierbei müssen ein sicherer Einstieg und das sichere Arbeiten auf dem Fahrzeug gewährleistet sein.

Ein falscher Tritt auf glatten, nassen oder verschlammten Oberflächen plus ein kurzes Schwanken, Stolpern oder Ausrutschen können zum Sturz führen. Die Fallhöhe ist aufgrund der jeweiligen Baumaschine entsprechend hoch und ein Sturz vom Fahrzeug aufgrund des Geländes im Steinbruch oder der Baustelle oft lebensgefährlich.

1.2 Antirutschbeläge bei mobilen Baumaschinen

Dreckige Oberflächen auf Baumaschinen und verschmutzte Schuhe sind Dinge, die im Baugewerbe zum Tagesgeschäft dazu gehören. Allerdings birgt genau diese Kombination auch ein erhebliches Gefahrenpotential beim Umgang mit den Fahrzeugen und Maschinen.

Auf allen Baumaschinen existieren Stellen, Tritte und Stege, die auf Grund der alltäglichen Tätigkeiten betreten werden müssen. Hierzu zählen z.B. Motorabdeckungen bei Baggern, Auslegern auf Kranen, Verladeflächen beim LKW oder Einstiege beim Radlader.

Ein falscher Schritt auf den schmalen, glatten oder verschmutzten Oberflächen kann schnell zum Stolpern, Ausrutschen oder Stürzen führen. Generell muss bei den Baumaschinen ein sicherer Einstieg sowie zur Instandhaltung und Wartung das sichere Bewegen auf dem Fahrzeug gewährleistet und ohne Behinderungen möglich sein.

Antirutschbänder können daher selbstklebend auf allen begehbaren Oberflächen, Trittsteigen, Leitern und Einstiegen von Baumaschinen aufgebracht werden und reduziert die oben genannten Gefahren auf ein Minimum. Zusätzlich kann das Antirutschmaterial auch als verformbare Variante auf bereits installierte Riffel- bzw. Tränenbleche aufgebracht werden.

Diese Kombination bietet somit den optimalen Schutz beim Betreten von verschmutzten Oberflächen mit verschmutzten Schuhen.

1.3 Antirutschbeläge im Schienenverkehr

Antirutschbeläge können selbstklebend auf allen Oberflächen, Trittstegen, Treppen, Aufgängen, Einstiegen, Plattformen und Leitern aufgebracht werden. Also überall dort, wo sich Personen im alltäglichen Güterverkehr auf Zügen, Waggons oder beim Be- und Entladebereich bewegen.

Beim Personennahverkehr kann das Material im Einstiegsbereich z.B. bei Trittstufen maßgenau angefertigt und eingesetzt werden. Auch die Gehwege in den Zügen können damit sicher ausgerüstet werden.

Sollten Wege und Rampen schon mit Riffel- oder Tränenblechen trittsicher ausgerüstet sein, können Antirutschbeläge wie Safety-Walk zur Verbesserung eingesetzt werden. Nass können Riffelbleche zu einer erheblichen Unfallgefahr werden. Durch das verformbare Material von Safety-Walk können Riffel- und Tränenbleche ausgerüstet und so ein doppelter Antirutschschutz, insbesondere auf nassen Untergründen, hergestellt werden.

1.4 Antirutschbänder bei Bussen

Safety-Walk kann selbstklebend auf allen Oberflächen, Trittstegen, Aufgängen und Einstiegen aufgebracht werden. Also überall dort, wo sich Personen im alltäglichen Personennah- bzw. Reiseverkehr bewegen und aufhalten.

Beim öffentlichen Personennahverkehr oder bei Reisebussen kann das Material im Einstiegsbereich z.B. bei Trittstufen maßgenau angefertigt und eingesetzt werden. Auch die Gehwege in Bussen können damit sicher ausgerüstet werden.

1.5 Antirutschbänder bei der Feuerwehr

Antirutschmaterialien können selbstklebend auf allen Oberflächen, Trittstegen, Treppen, Aufgängen, Einstiegen, Plattformen und Leitern aufgebracht werden. Also überall dort, wo sich Feuerwehrleute auf dem Fahrzeug oder in der Wache sicher bewegen müssen.

Aufgebracht kann das Antirutschmaterial z.B. auf Trittstegen zum Einstieg in die Einsatzfahrzeuge, auf Trittplattformen für die Entnahme der Geräte aus dem Fahrzeug oder auf dem Fahrzeugdach, um Ausrutschen oder Stürze zu vermeiden, wenn Gerätschaften dort herunter geholt werden müssen.

In der Regel sind die genannten Bereiche am Fahrzeug schon mit Riffel- oder Tränenblechen ausgerüstet. Nass können diese allerdings zu einer erheblichen Unfallgefahr werden.  Die mit Löschwasser durchnässten Oberflächen können schnell zu Arbeitsunfällen durch Ausrutschen führen.

Durch das verformbare Antirutschmaterial können Riffel- und Tränenbleche ausgerüstet und so ein doppelter Antirutschschutz auch auf nassen Untergründen hergestellt werden. Darüber hinaus können Antirutschbänder auch auf Leitern bzw. auf die letzten Sprossen zum sicheren Stand aufgebracht werden.

In der Wache können damit Laufwege sicher ausgerüstet werden. Gerade die Laufstrecke im Einsatz zum Fahrzeugpark bzw. der Übergang zur Rutschstange, kann mit Safety-Walk wesentlich sicherer gestaltet werden.

Nasse Böden bei Aufräum- und Reinigungsarbeiten nach den Einsätzen und Übungen oder bei Wartungsarbeiten der Gerätschaften, können dazu beitragen unnötige Arbeitsunfälle hervorzurufen. Die Safety-Walk-Antirutschbeläge verringern diese auf ein Minimum.

1.6 Antirutschbeläge in der Logistik

Für Flurförderfahrzeuge kann das Material im Einstiegs- und Arbeitsbereich z.B. bei Trittstufen maßgenau angefertigt und eingesetzt werden. In der Produktion und Logistik können damit Laufwege sicher ausgerüstet werden.

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