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Abdeckband für Industrie & Handwerk

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Ihr Ansprechpartner

Sascha Hoffmann

  • Experte für Klebebänder, Klebstoffe, konstruktive Verklebungen und Oberflächenschutz
  • Zertifizierte Klebefachkraft DVS-EWF
  • Produktmanager Oberflächenschutz | Außendienst | Vertrieb
  • oberflaechenschutz@krueckemeyer.de | Tel. 02739/801-0

Entdecken Sie Abdeckbänder für Bearbeitungs- & Beschichtungsprozesse

Immer dann, wenn Stellen eines Werkstücks bei Oberflächenbearbeitungs- und Beschichtungsprozessen nicht behandelt werden dürfen, wird ein temporärer Oberflächenschutz benötigt.

Meist wird hierzu ein Abdeckband verwendet, da es vorübergehend die Einwirkungen bei auf das Werkstück und deren Oberfläche aushält und spielend wieder abgelöst werden kann.

Aufgrund der Vielzahl von möglichen Bearbeitungsprozessen, existieren viele unterschiedliche Abdeckbänder aus verschiedenen Materialien, die bei entsprechenden Prozessen schützen:

  • Mechanische Oberflächenbehandlung: Sandstrahlen, Schleifen, Polieren, Bürsten
  • Chemische Oberflächenvorbehandlung: Reinigen, Entfetten, Beizen, Enteloxieren
  • Beschichten der Oberfläche: Pulverbeschichten, Galvanisieren, Lackieren, Emaillieren, Schmelztauchen (z.B. Feuerverzinken)
  • Abtragen oder Umformen der Oberfläche: Oxidieren (z.B. Brünieren, Eloxieren), Elektropolieren, Laserpolieren

Die erstaunlichen Eigenschaften von Abdeckbändern

Abdeckbänder sind einseitig klebende Klebebänder und bestehen aus unterschiedlichen Materialien. Sie besitzen daher unterschiedliche Eigenschaften, die für unterschiedliche Oberflächenbearbeitungsprozesse geeignet sind.

Auch können sie als Laminate (Materialkombinationen) individuell angefertigt werden, um verschiedene Eigenschaften unterschiedlicher Materialien in einem Band zu vereinen.

Die wichtigsten Eigenschaften im Überblick:

  • Strapazierfähigkeit: Abdeckbänder mit einem speziellen Gemisch aus Gewebe oder anderen Materialien können eine extreme Widerstandsfähigkeit gegenüber (mechanischen) Belastungen aufweisen.
  • Chemische Beständigkeit: Sofern Werkstücke gebeizt oder anderweitig mit Chemikalien behandelt werden, können chemikalienresistente Abdeckbänder empfindliche Stellen davor schützen.
  • Hitzebeständigkeit: Abdeckbänder mit einem Trägermaterial aus Polyesterfolie werden beim Pulverbeschichten eingesetzt und halten in der Trocknungsphase temporäre Temperaturen kurzfristig bis zu 180 °C aus.
  • Starke Klebkraft: Abdeckbänder sind durch die Oberflächenbehandlung oftmals starken mechanischen Belastungen ausgesetzt, sodass sie auf der Werkstückoberfläche zuverlässig kleben bzw. haften müssen.
  • Leichte Ablösbarkeit: Da alle Abdeckbänder nur eine temporäre Hilfe bei der Oberflächenbehandlung bieten, werden sie nur vorrübergehend aufgebracht. Bei starker Klebkraft muss somit auch das rückstandfreie Entfernen gewährleistet sein!

Abdeckband im Einsatz bei der Oberflächenbehandlung

  • Ätzen & Beizen: Säurebeständige Klebebänder (Gewebe / Aluminium) zur Herstellung von definierten Strukturen oder Vertiefung von Konturen sowie zum Reinigen auf Metalloberflächen
  • Beschichten | Coating: Spezielle Klebebänder, z.B. aus Kautschuk, Spezialkrepp, Aluminium, Folie oder (hitzebeständiges) Spezialgewebe zum Schutz vor der Beschichtung
  • Abtragen | Schleifen: Zum Schutz vor (elektronischem) Abtrag der Oberfläche werden Teilbereiche mit speziellen Abdeckbändern, z.B. aus Metall, geschützt
  • Pulverbeschichten: Abdeckbänder aus Polyesterfolie zum Schutz vor Pulverlack und hitzebeständig zum späteren Einbrennen
  • Galvanisieren | Verchromen: Beim Aufbringen der Beschichtung können Teilbereiche am Werkstück abgeklebt und im galvanischen Bad vor der Beschichtung durch Alu-Klebebänder geschützt werden.
  • Lackieren: Kautschuk oder Spezialkrepp für perfekte Konturen und Schutz vor Farbverläufen bei Industrielackierungen
  • Sandstrahlen: Extrem widerstandsfähiges Spezialgewebe für Sandstrahlarbeiten zum Schutz vor Materialbeschädigungen

Ein Abdeckband richtig aufbringen

  1. Das richtige Band: Zunächst sollte das passende Abdeckband mit allen nötigen Eigenschaften zum Schutz für die entsprechende Oberflächenbearbeitung ausgewählt werden!

  2. Oberfläche vorbehandeln: Damit das Abdeckband zuverlässig klebt, muss die zu verklebende Oberfläche von Fetten, Chemikalien und Schmutz mit adäquaten Reinigungsmitteln, wie Isopropanolalkohol, gereinigt werden. Mögliche Korrosionen sollten zuvor beseitigt werden.

  3. Oberflächenbeschaffenheit: Am besten kleben Abdeckbänder auf glatten Oberflächen, wie z.B. Metall oder Kunststoff. Bei unebenen Oberflächen

  4. In Form bringen: Abdeckbänder müssen oftmals zugeschnitten werden, um auf den entsprechenden Stellen sicher und flächendeckend zu kleben.

  5. Sicherer Halt: Um einen sicheren Halt des Abdeckbandes am Werkstück zu gewährleisten sollte bei mechanischen Belastungen auch, wenn möglich, um Kanten geklebt werden. Außerdem sollte bei thermischen Belastungen auf die Dauer geachtet werden!

  6. Formstanzteile für mehr Flexibilität: Um passgenaue, exakte Formen der Bauteile zum Abkleben können Formstanzteile aus Abdeckbändern mit Anfasslasche zum schnellen und zeitsparenden Aufbringen angefertigt werden.

  7. Ablösen: Abdeckbänder sollten zeitnah nach ihrer Verwendung im Winkel von 45° langsam abgezogen werden, um Kleberückstände zu vermeiden!

Abdeckband als Sonderanfertigung

  • Materialien: Materialbeschaffung aller bekannten Marken und Qualitäten. Kombination verschiedener Materialien und deren Eigenschaften.
  • Sondermaße: Zuschnitt der Rollenware auf wunschgemäße Lauflängen und Breiten. Anfertigung von Bogenware und Klebestreifen in individuellen Maßen.
  • Stanzteile: Herstellung sämtlicher zweidimensionaler Formen mit Innenausstanzungen aus den gewünschten Abdeckbandmaterialien.
  • Features: Fingerlift- und Anfasslasschen für reibungsloses Aufbringen, Positionierungs- & Fixierhilfen zum passgenauen Aufbringen, Bogenware mit verschiedenen Formen für ein Werkstück, Druck mit Beschriftung der Formteile

Praxisbeispiel: Abdeckbänder und Sandstrahlen

Abdeckbänder müssen beim Sandstrahlen das auftreffende Strahlgut aus z.B. Glasperlen, Granatsand, Hartguss, Stahlguss, Korund, Kunststoff, Schlackestrahlmittel oder Trockeneis aushalten, welches mit bis zu 1000 km/h auf die Oberfläche eintrifft.

Anwendung finden Abdeckbänder bei allen Sandstrahlarbeiten, wie Entfernung von Verunreinigungen, Abtragen, Mattieren, Aufrauen oder Strukturieren der Oberfläche. Eingesetzt wird es sowohl bei dekorativen Arbeiten als auch bei mechanischen Strapazen Entlacken, Entschichten, Entgraten und Entkernen.

Das perfekte Sandstrahlband

  • Extreme Scher- und Abschälfestigkeit bei mechanischen Belastungen
  • Flexibilität beim Abkleben auf Konturen, Kanten, Ecken
  • Starke Klebkraft trotz rückstandsfreier Entfernbarkeit
  • Kein mehrlagiges Abkleben für perfekten Schutz
  • Leichtes Zuschneiden des Bandes mit Messer
  • Ablösen leicht und rückstandsfrei
  • Kein Durchschlag des Strahlgutes

Praxisbeispiel: Abdeckbänder und Industrielackierungen

Abdeckbänder müssen beim Lackieren Bereiche wie Bohrungen, Dichtungen oder Verbindungsstellen schützen, da diese ansonsten durch Farben und Lacke verunreinigen bzw. unbrauchbar werden.

Einsatz finden die Lackierbänder beim Grundanstich, bei Füll- und Farbschichten sowie bei der Lackierung der Deckschicht. Darüber hinaus als „Farbtrenner“ für konstante Konturen verschiedener Farben.

Im Industriebereich werden die Abdeckbänder beim Coil Coating, elektrostatischen Spritzverfahren durch Lackzerstäuber im Hochspannungsfeld, beim Spritzen und Sprühen mittels Spritzpistole, beim Streichen und Rollen sowie bei der Tauchlackierung eingesetzt.

Das perfekte Lackierband

  • Zuverlässige Farbaufnahme - Kein Vollsaugen und schnelles Ablösen
  • Zuverlässige Klebkraft bzw. Haftung während der Lackierarbeiten
  • Kein Unterlaufen der Klebestelle durch Farbe
  • Präzision beim Abkleben der Konturen
  • Rückstandsfreies Ablösen des Bandes
  • Schnelles Aufbringen

Praxisbeispiel: Abdeckbänder und Pulverbeschichten

Abdeckbänder schützen beim Pulverbeschichten Öffnungen, Gewindebohrungen und sonstige Anbauteile am Werkstück, die nicht beschichtet werden sollen. Bei nicht Beachtung könnte dies nach Aushärtung des Pulverlacks den Verschleiß eines Bauteils bedeuten.

Abdeckbänder müssen beim Pulverlackieren den auftreffenden Pulverlack (ca. 50 bis 100 g/min) aushalten und gleichzeitig nicht die elektrostatische Aufladung des Pulverlacks beeinflussen. Zum Schluss müssen sie noch hitzebeständig sein, um beim Einbrennen der Oberfläche zu haften.

Das perfekte Pulverlackband

  • Hitzebeständige Polyesterfolien für 110 °C bis 250 °C für 5-30 Minuten
  • Herstellung sauberer Kanten für exakte Farbkonturen
  • Hohe Materialqualität für entsprechendes Ergebnis
  • Rückstandsfreie Entfernbarkeit
  • Entsprechender Klebstoff
Inhaltsverzeichnis
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