01.März 2017

Wie viel Klebeband steckt in einem Rennwagen?

Rennsportbegeisterte Studenten bauen Auto in Eigeninitiative

Es riecht nach brennendem Asphalt und Benzin. Auf einer Rennstrecke in den USA laufen die ersten Testfahrten des neuen Rennwagens der Marke „Eigenbau“. Ein neuer Rennwagen - Nichts sehnlicher wünschten sich die Studenten des Rennteams der Uni Stuttgart für die nächste Saison.

 

Der Traum vom eigenen Rennauto

Nervenkitzel, Risiko und Geschwindigkeit lassen das Herz des Motosport-Fans höher schlagen. Auch die Studenten mit Benzin im Blut dürften davor nicht zurückschrecken. Doch die Pole-Position zum eigenen Gefährt war erstmal mit Stolpersteinen gepflastert.

Alles sollte in Handarbeit präzise zusammengebaut werden. Tausende Stunden verbrachten die angehenden Ingenieure mit der Fertigstellung ihres neuen Flaggschiffs. Die rennsportbegeisterten Studenten widmeten jede freie Minute ihrem Projekt.

 

Der Aufbau des Rennwagens – Konstruktives Verkleben mit Klebeband

Doch schon bald sollte das Team auf eine bedeutende Hürde stoßen: Wie verbinde ich gewichtssparend und effizient verschiedene Materialien? Was man nur zur Hand hatte war herkömmliches Gewebeband.

Die Autobauer mussten Aerodynamik Kleinteile befestigen. Es mussten Spalten wegen des aerodynamischen Abriebs geschlossen werden, um Luftabrisse zu verhindern. Gegenstände wie Lüfter & Kühlung mussten am Fahrzeug auf diese Weise fixiert werden.

„In erster Linie dachte man bei herkömmlichem Klebeband noch an „Flickschusterei“. Nach dem Motto: Erstmal mit Klebeband fixieren und später dann irgendwie richtig befestigen“, so ein Sprecher der Stuttgarter Studenten.

Das klassische „Panzertape“ RK 720 löste aber diese konstruktiven Aufgaben hervorragend. Eine starke Klebkraft zwischen sämtlichen Materialien und Untergründen war schließlich die Lösung der Montageprobleme bei der Leichtbauweise.

 

Die Firewall im Motorsport – Klebeband zum Schutz im Brandfall

Darüber hinaus musste eine Firewall zum Schutz des Fahrers eingesetzt werden, die im Brandfall das Cockpit vor lebensbedrohlichen Flammen schützt. Verschiedene meist unzugängliche Zonen mussten in dem kleinen Gefährt feuerfest verdichtet und befestigt werden.  

Hier bot sich eine Verklebung mit RK 130 Aluminiumklebeband an. Dieses ist feuerfest und lässt sich an den gewünschten Stellen spielend anbringen.

Generell ist Klebeband heute im Motorsport unverzichtbar und erspart sehr viel Arbeitszeit und Gewicht im Fahrzeug. Auch in der Formel 1 ist Kleben mittlerweile ein fester Bestandteil geworden.

Die Firma Krückemeyer konnte mit diesen kleinen, aber feinen Hilfsmitteln wichtige Sicherheitslücken schließen und durch einfache konstruktive Verklebungen ihren Teil zum Erfolg des Projektes beitragen.


Zu den Klebebändern


Rennteam Uni Stuttgart


Hinweis: Vorliegende Produktinformation soll dem Anwender eine erste Auswahl ermöglichen und enthält weder die Garantie eines Produktes noch die Zusicherung einer Eigenschaft. Auch die Informationen in den technischen Schriften entbinden den Anwender nicht davon, die Verwendung eines ausgesuchten Produktes vorher im Versuch zu testen. © Krückemeyer GmbH. Bilder © Fotos Rennteam Uni Stuttgart

Anwendungsprobleme: Stabile Fixierung von Bauteilen und feuerfestes Ausrüsten mit Klebeband

Die Lösung: Die Klebebänder RK 720 & RK 130

  • Starke Klebkraft für konstruktive Verklebungen
  • Stabile Fixierung von Bauteilen
  • Hitzebeständigkeit
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