19.Juli 2017

RFID - Die Revolution des Barcodes

Wir optimieren RFID-Etiketten für sämtliche Einsatzbereiche

Logistische Systeme werden durch globale Netzwerke, Prozessketten, die zeitliche Flexibilität und Dynamik immer komplexer und sind daher schwer zu steuern. Helfen kann hier der Einsatz von RFID-Etiketten, welche nebenbei das Tor zum „Internet der Dinge“ in der Logistik aufgestoßen haben.

RFID - Die Revolution des klassischen Barcodes

Vernetzung und Transparenz sind die heutigen Leitbegriffe einer modernen Logistik. Automatisierung im Umschlag von Ladungsträgern, Tracking & Tracing und Pulkerfassung von mehreren Objekten sind Prozesse, die der Einsatz von RFID-Etiketten ermöglicht bzw. optimiert. 

Dennoch bestehen beim Einsatz noch Annäherungsschwierigkeiten seitens der Logistiker. Momentan scheint ein erster Aufwärtstrend sich abzuzeichnen. Für das Waren- und Bestandsmanagement gelten die Etiketten heute schon als Revolution des klassischen Barcodes.

Was sind RFID-Etiketten?

RFID [engl. radio-frequency identification] ist ein Sender-Empfänger-System zum automatischen und uneingeschränkten Identifizieren und Lokalisieren von Objekten mittels eines elektronischen Transponders. Dieser hat meist leidglich die Größe eines Reiskorns und eröffnet dennoch die Möglichkeit, einzelne Produkte, Paletten oder komplette Warenlieferungen kontaktlos und über weite Distanzen zu erfassen. Somit lassen sich Einlagerungsprozesse, Warenübergaben und Transporte zeitlich optimieren und transparenter darstellen.

Wofür werden RFID-Etiketten benötigt?

In der heutigen globalisierten Welt werden logistische Systeme zunehmend komplexer. Der Einsatz von RFID-Etiketten soll dazu dienen, das Tor zum „Internet der Dinge“ zu öffnen und somit sowohl die Lager- als auch Transportprozesse vereinfachen.

Jedes Produkt wird mit einem Electronic Product Code (EPC) versehen, der Auskunft über konkrete Warendaten, wie zum Beispiel Seriennummer oder Produktionsdaten, enthält und in einer Datenbank registriert.

Sobald Produkte den Hersteller verlassen, werden diese Informationen anhand eines Lesegeräts erfasst, so dass der Hersteller nachvollziehen kann, welche Ware in welchen Mengen die Fabrikhallen verlassen hat.

Falls die Transportwägen bzw. nächsten Zwischenhändler ebenfalls über ein RFID-System verfügen und die EPC Nummer kennen, kann der Warenstatus bis hin zur „Endstation“ verfolgt werden. Auf diese Weise wird eine ständige Kontrolle und zügige Fehlerbehebung ermöglicht, so dass auch über Lieferzeiten zuverlässigere Auskünfte gegeben werden können und ein stetig verbesserter Informationsfluss erfolgt.

RFID-Etiketten als Basis für das „Internet der Dinge“

Die Etiketten finden Anwendung in nahezu allen Bereichen der Logistik. Generell kann dadurch die gesamte Supply Chain vom Hersteller bis zum Endkunden nachverfolgt und ausgewertet werden. Wenn Daten das neue Öl sind, wären RFID-Etiketten in diesem Sinne deren Speicher.

Was heute mit der Synchronisation des Material- und Informationsflusses beginnt, scheint morgen eine zunehmende Vernetzung und Transparenz zu verlangen und schließlich in naher Zukunft im „Internet der Dinge“ gipfeln – so die Vision.

Vorteile der RFID-Technologie

Der wesentliche Vorteil der RFID Technik liegt bei der schnellen und unkomplizierten Erfassung der Produktdaten mittels des Transponders.

Erfassungsaufwand

Während herkömmliche Barcode-Scanner eine sukzessive Einzelerfassung durchführen und Sichtkontakt zum Lesegerät bestehen muss während die Identifizierung des Produkts stets einzeln vollzogen wird, ermöglicht die RFID-Technologie eine zeitgleiche Gesamterfassung ohne Sichtkontakt zum Lesegerät bei einer Entfernung von 30 Metern. Dabei erfolgt die Identifizierung automatisch.

Informationsgehalt

Barcodes enthalten fixe und vordefinierte Herkunfts- und Logistikdaten, während der RFID Code den Vorteil bietet, beliebig viele Daten fortschreibbar zu registrieren und zu speichern.

Objektverbund

Barcodes müssen gut sichtbar außen am Produkt befestigt werden, zudem sollte die Oberfläche glatt sein, damit ein reibungsloses Scannen der Produktdaten erfolgen kann. Die RFID Codes hingegen sind im Produkt integriert und quasi „unsichtbar“, so dass die Beschaffung der Oberfläche irrelevant ist.

Einige Vorteile von RFID in der Logistik

In der Be- und Entladung kann durch den Einsatz von RFID-Etiketten ein beschleunigter Warenein und -ausgang realisiert werden. Pulkerfassung, Überprüfung der Kommissionierung und audiovisuelle Signale bei Fehlbeladung sind einige von vielen Möglichkeiten, die mit der Technologie realisiert werden können.

In der Lagerhaltung könnten Lagerplätze markiert, eine automatische Verbuchung im Warenwirtschaftssystem realisiert und ein Echtzeit-Überblick über Bestandsveränderungen eingerichtet werden. Außerdem kann eine RFID-basierte Führung von fahrerlosen Transportsystemen

Die Inventur auf Knopfdruck, die genaue Ortung der Güter im Lager und ein intelligentes Staplersystem durch die Möglichkeit der Positionsermittlung, sind heute keine Zukunftswünsche mehr, sondern mit RFID realisierbar.

Des Weiteren könnten z.B. in der Kühlkette die Temperatur kontrolliert, Out-of-Stock-Engpässe verringert und die genaue Position in der Transportkette überwacht werden. Gerade bei der Auswertung der Daten (z.B. Verbrauchsanalysen) eröffnen sich weitere immense Vorteile der Chips.

Die Nachteile von RFID-Etiketten in der Praxis

Trotz der Vorteile und weitreichenden Möglichkeiten existieren auch relativ subtile Nachteile, die den Einsatz von RFID-Etiketten beeinträchtigen oder sogar unmöglich machen: In der Regel werden die selbstklebenden Etiketten vom Hersteller mit nur jeweils zwei Arten von Kleber ausgestattet.

Dies bedeutet, dass sie nicht auf jeder Oberfläche optimal kleben. Je nach Anwendung und Einsatzgebiet können die Etiketten unter Umständen nicht wie gewünscht angebracht werden. Auf verschiedenen Untergründen ist die Klebkraft bzw. das sichere Anbringen der RFID-Etiketten eingeschränkt.

Des Weiteren kann die sensible Elektronik der Etiketten durch Feuchtigkeit und Nässe unbrauchbar beschädigt werden. RFID-Etiketten in ihrer herkömmlichen Form sind außerdem nicht resistent gegen Stöße und andere Beschädigungen innerhalb der Transportkette.

RFID-Etiketten für jeden Einsatz optimal ausrüsten

Ein Anwendungsproblem eines Kunden führte dazu, dass RFID-Etiketten zum Schutz mit Schaumstoff ausgerüstet werden mussten. Dies war für die Firma Krückemeyer der Startschuss zur Optimierung der zukunftsträchtigen Technologie.

„Die eigentliche Aufgabe ist es nicht die Etiketten herzustellen bzw. zu programmieren, sondern einsatztauglich auszurüsten“, so Geschäftsführer Uwe Kittel. Krückemeyer ist in der Lage die Etiketten mit verschiedenen Klebern auszurüsten, sodass sie auf jedem Untergrund und jeder Oberfläche optimal einsetzbar sind.

Zudem können die Etiketten mit verschiedenen Folien bzw. Materialien wasserdicht sowie stoßresistent, UV-beständig, Hitze- und Kälteabweisend optimiert und ausgerüstet werden. Abschließend können die Etiketten registergenau gestanzt bzw. getrennt werden, ohne die sensible Elektronik zu beschädigen.

Nutzen Sie also alle Vorteile der RFID-Technologie abgestimmt auf Ihre Prozesse!


Zur Stanzteilfertigung


Hinweis: Vorliegende Produktinformation soll dem Anwender eine erste Auswahl ermöglichen und enthält weder die Garantie eines Produktes noch die Zusicherung einer Eigenschaft. Auch die Informationen in den technischen Schriften entbinden den Anwender nicht davon, die Verwendung eines ausgesuchten Produktes vorher im Versuch zu testen. © Krückemeyer GmbH. Bilder © Headerbild Fotolia, Fotos Krückemeyer GmbH

Anwendungsproblem: RFID-Etiketten kleben nicht überall oder sind anfällig

Optimierung für den Einsatz im Betrieb und der Logistik

  • wasserfestes Ausrüsten
  • Stoßfestes Ausrüsten
  • Wechsel des Klebers 
  • Bessere Klebkraft

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