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| Der Bonitätsindex von 154 bedeutet "sehr gute Bonität". | |
| PD = Probability of Default (Ausfallwahrscheinlichkeit). Die PD gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass ein Kreditnehmer innerhalb eines Jahres ausfällt (üblicherweise aufgrund eines formellen Insolvenzverfahrens). | |
| Die Ausfallwahrscheinlichkeit nach Basel II-Kriterien bezieht sich auf 12 Monate und beträgt für diese Bonität 0,15%. Der Durchschnitt in Deutschland liegt bei 1,69% (Stand: Juni 2012). |
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Der Creditreform-Bonitätsindex Nach Analyse von zigtausenden Bilanzunterlagen insolventer, bonitätsgefährdeter und solventer Unternehmen in allen Branchen hat Creditreform mit wissenschaftlicher Unterstützung ein Verfahren entwickelt, dass die bonitätsrelevanten Informationen einer Wirtschaftsauskunft in einer automatisierten Risikokennzahl zusammenfasst. 15 verschiedene Kriterien werden in unterschiedlicher Gewichtung und Klassifizierung zur Berechnung eines aussagefähigen Bonitätsindex herangezogen. Es sind diese:
Vereinfacht kann man sagen, dass je nach Unternehmenstyp und Branchensituation die Zahlungsweise mit 20% bis 24% Gewichtung und das durch Creditreform vergebene individuelle Krediturteil mit 25% bis 30% in den Bonitätsindex einfließen- Im Krediturteil werden insbesondere der persönliche Eindruck von der Firma bzw. den kreditnehmenden Personen sowie das bisherige Geschäftsgebaren dargestellt, wie nach den Grundsätzen der Kreditgewährung im Prinzip jeder Kredit ein Personalkredit ist. Die Umsatz- und Finanzdaten fließen mit ca. 25% ein, die Strukturdaten der beurteilten Firma mit 10% bis 15%. Die restlichen ca. 10% bis 15% der Gewichtung gelten für die allgemeine Lage der Brache und die Größenordnung des Unternehmens. Aus der Gewichtung und den Risikoklassen eines jeden Kriteriums errechnet die EDV einen Bonitätsindex, der eine direkte Einschätzung des Risikos ermöglicht und ähnlich zu sehen ist, wie eine Schulnote mit zwei Kommastellen. Die Prognose- oder Treffsicherheit wird am besten durch das Insolvenzausfallrisiko dargestellt. Der unten ausgewiesene Prozentwert drückt die Wahrscheinlichkeit aus, mit der ein Unternehmen in Österreich innerhalb eines Jahres aus dem aktuellen Creditreform-Bonitätsindex in die schlechteste Creditreform Bonitätsklasse (600 – Insolvenz) „wandert“. Bonitätsindex Einstufung 0 00 Keine Einstufung 100 - 149 hervorragende Bonität 150 - 200 sehr gute Bonität 201 - 250 gute Bonität 251 - 300 mittlere Bonität 301 - 350 schwache Bonität 351 - 499 nicht ausreichende Bonität 500 Geschäftsverbindung abgelehnt 600 Insolvenzverfahren
Basel II gemäß Auskunftstraining Bonitätsindex Auskunftrating Ausfallrisiko 100 - 150 Ratingklasse 1 0,11% 151 - 190 Ratingklasse 2 0,35% 191 - 222 Ratingklasse 3 0,56% 223 - 260 Ratingklasse 4 1,21% 261 - 294 Ratingklasse 5 2,43% 295 - 322 Ratingklasse 6 3,91% 323 - 360 Ratingklasse 7 8,23% 361 - 390 Ratingklasse 8 14,49% Ab 391 Ratingklasse 9 17,54% |
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