

Zwei große Herausforderungen |
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| WILNSDORF Krückemeyer GmbH: Facharbeiterakquise und Lösungen für Kinderbetreuung schaffen | ||||
SZ Der Mangel an Fach-kräften und qualifizierten Bewerbern für Ausbildungs-plätze sowie Betreuungs-möglichkeiten für Kinder unter drei Jahren – das sind die beiden größten Heraus-forderungen, vor denen Jan Krückemeyer, Geschäfts-führer der Reinhard Krücke-meyer GmbH & Co. KG, sich und viele seiner Unter-nehmerkollegen derzeit sieht. Das erläuterte der Wilns-dorfer Jungunternehmer jetzt im Gespräch mit Landrat Paul Breuer und Bürger-meisterin Christa Schuppler. Breuer besuchte den Her-steller und Großhändler von Schleifmitteln und Klebe-bändern im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Land-rat vor Ort“. „Die Frage der Kinderbetreuung ist vor all-em vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels wichtig, damit Eltern Kinder und Beruf unter einen Hut bring-en können und nicht wegen mangelnder Betreuungs-angebote aus dem Berufs-leben ausscheiden“, so Jan Krückemeyer. Er bot zugleich an, ggf. im Verbund mit anderen Unternehmern aktiv an der Erarbeitung und Umsetzung von Lösungen mitzuarbeiten – ein Engage-ment, das Landrat Paul Breuer sehr begrüßt. Denn die erfolgreiche Gestaltung unserer Zukunft könne nur dann gelingen, wenn sich möglichst viele mit einbring-en, um Lösungen für die vor uns liegenden Herausforder-ungen zu erarbeiten und umzusetzen, so Breuer. Auch Bürgermeisterin Christa Schuppler betonte, |
dass das Thema Kinder-betreuung ganz oben auf der Agenda der Gemeinde stehe, insbesondere mit Blick auf die U3-Betreu-ung. Die Krückemeyer GmbH & Co. KG beschäf-tigt derzeit 35 Mitarbeiter und 6 Auszubildende. Das Unternehmen hat 2009 einen Umsatz von über 10 Mio. Euro gemacht und die Welt-wirtschaftskrise bisher recht gut überstanden. Auch in den vergangenen Jahren hat das Unternehmen kräftig in-vestiert. Mittelfristig ist die Einstellung weiterer Mitar-beiter geplant. Zusätzliche Ausbildungsplätze könnten schon jetzt besetzt werden, wenn es geeignete Bewerber gebe, so Jan Krückemeyer. Auf Nachfrage von Landrat Breuer erläuterte er, dass es vielen Bewerbern an ganz grundsätzlichen Tugenden wie Leistungswillen und -bereitschaft, Engagement, Zuverlässigkeit oder Pünkt-lichkeit fehle. Auch die Deu-tsch-, Mathematik und Fremdsprachenkenntnisse seien oft mangelhaft, unab-hängig von der besuchten Schulform. Breuer teilte die-se Einschätzung, die ihm auch immer wieder von anderen Unternehmern vermittelt werde. Deshalb investiere der Kreis auch viel Geld, um die Ausbildungs-fähigkeit von Jugendlichen zu erhöhen, etwa durch das Projekt „Ein-Topf“ oder das „ Regionale Haus der Be-rufsvorbereitung“, in dem Hauptschüler durch zusätz-lichen Unterricht und Prak-tika ihre Qualifikationen erhöhen und durch beson- |
deres Engagement ihre Leistungsbereitschaft deut-lich machen können Der Landrat besuchte die Reinhard Krückemeyer GmbH unter anderem auch deshalb, weil das Unter-nehmen ein interessantes und gelungenes Beispiel für Unternehmensnachfolge in einem mittelständischen Familienunternehmen ist. Breuer hat die Entwicklung des Unternehmens, das vom Großvater des heutigen Geschäftsführers gegründet wurde, über viele Jahrzehnte verfolgt. Ursprünglich hatte Jan Krückemeyer als Industriekaufmann in einem Konzern und Verlagsleiter in der Medienbranche gear-beitet. Das elterliche Unternehmen zu überneh-men, war für ihn zunächst keine Option. Erst als er ein paar Jahre als Angestellter tätig war, wandelte sich diese Ansicht. „Ich habe gemerkt, dass ich die Freiheit brauche, als Selbstständiger agieren zu können, eigene Entscheid-ungen zu treffen und für die auch einzustehen“, so Krücke-meyer. Im Jahr 2006 ist er aktiv in die Firma einge-stiegen. Ein Jahr später verstarb sein Vater. Seither hat er die Verantwortung für das Unternehmen übernom-men. „Das, was sich in den vergangenen fünf Jahren hier entwickelt hat – vieles noch von meinem Vater mit ange-stoßen – kann sich wirklich sehen lassen und ich blicke sehr zuversichtlich in die Zukunft unseres Unterneh-mens“,so Krückemeyer. jklamenmenrtente klemeneieoepoe |
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